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[ Inhalt ]Ausgabe #603 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Tomte "Heureka"

Pop – Jenseits der Pathoslinie
(CD, LP; Grand Hotel van Cleef)

Wie viel Pathos kann noch nach einem Jugendkreis voller U2-Fans kommen? Im falschen Moment gehört, könnte man "Heureka" an die Wand klatschen. An der Oberfläche entsteht der Eindruck, dass Thees Uhlmann unvermindert die Sonne aus dem Allerwertesten scheint und uns daran teilhaben lässt, wie große und kleine Wellen des Glücks sanft über ihn hinwegspülen. Das überall zitierte Textsegment "...du nennst das Pathos und ich nenn es Leben..." würde man ihm dann am liebsten um die Ohren schlagen. Zu viele Antworten, zu wenige Fragen. Und dann läuft diese Platte an einem anderen Tag und man merkt Lied für Lied, wie gut es manchmal tut, dass es noch jemanden gibt, der diese Käpt'n-mein-Käpt'n-Attitüde mit kindlicher Naivität immer wieder predigt.
Natürlich sind die neuen Tomte-Songs auch melancholisch und von Abschied und Schmerz geprägt, aber Uhlmanns Texte drehen wie Blumen das Köpfchen immer wieder zur Sonne. Dabei schreckt er vor keiner Naturmetapher zurück und Tomte kontrastieren diese Aussagen nur minimal mit einer schrofferen und direkteren Produktion als zuletzt bei "Buchstaben über der Stadt" (2006).
"Heureka" überschreitet mehr als ein Mal die Kitschgrenze und das, was Uhlmann Leben nennt, ist eben doch manchmal Pathos. Beides sollte man lieben. [dmm: @@@]



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