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[ Inhalt ]Ausgabe #524 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Herbert Grönemeyer "Zwölf"

Pop – Bleibt alles anders, bleibt alles gleich
(CD, CD+DVD, LP; Groenland)

Es ist mittlerweile fast unmöglich das Album einer nationalen Ikone wie Herbert Grönemeyer zu besprechen, ohne auf diesen Status Rücksicht zu nehmen; zumal er mittlerweile der einzig verbliebene, Generationen verbindende Superstar deutscher Sprache ist. Die anderen kommen und gehen, Grönemeyer bleibt.
Sein neues Album "Zwölf" (sein, ratet mal, 12. reguläres Studio-Album) führt die musikalische Linie weiter, die er auf seinen beiden letzten Alben "Bleibt alles anders" (1998) und "Mensch" (2002) verfolgt hat. Anders als bei den Vorgängern wirkt die Musik nun wieder weniger elektronisch; durch gelungene Streicher-Arrangements erzielen Grönemeyer und seine langjährige Band einen satten, zeitloseren Sound. Dazwischen werden immer wieder musikalische Versatzstücke zwischen Beatles und Neuer Deutscher Welle gestreut. Das Ergebnis klingt vertraut nach Grönemeyer (spätestens der Gesang ist ja eh unverkennbar) und dennoch neu, aktualisiert und doch weniger modernistisch, fast schon ein wenig konservativ.
Dass Grönemeyer ein unglaublich kreativer Sprachdrechsler und Texter ist, sollte spätestens seit "Bleibt alles anders" bekannt sein. Grönemeyer wiederholt Themen ja letzten Endes schon seit seinen frühen Alben, aber er versteht es sie neu zu beleuchten. Auch auf "Zwölf" verschachtelt er wieder Wortspiele, Wortwörtlichkeiten und sonderbare Reime ineinander, er erzählt von sich und von gelungenen und zerbrochenen Lieben, er brät den Mächtigen eins über und bleibt sich selbst treu: durch und durch deutsch und doch universell, modern, kosmopolitisch distanziert. Nicht sein bestes Album, aber ein verdammt gutes. [sal: @@@@]



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