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[ Inhalt ]Ausgabe #458 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Hiram Bullock "Too Funky 2 Ignore"

Funk-Rock: Gitarrist bei Sting und beim Miles Evans Orchestra daddelt erneut solo
(CD; BHM)

"Ich bin kein Jazz-Gitarrist", sagte mir Hiram Bullock mal nach einem Konzert des Miles Evans Orchestra. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass ich seinen Einsatz in "Let The Juice Loose" mit dem Gil Evans Orchestra Anfang der 1980er Jahre am besten fände. Nicht zu vergessen, sein intelligentes Solo auf Stings Version von Jimi Hendrix' "Little Wing". Hiram lachte: "Ich mache nur, was mir Spaß macht." Wenn ich mir nun sein neuestes Solowerk anhöre, dann muss ich ihm recht geben: Hiram hat hörbar Spaß. Ansonsten weit und breit Vakuum. Der Pressetext spricht von 'Steely-Dan-Manier'. Pfui!
Am Cover liegt es nicht. Es ist das schönste aller seiner bisherigen Soloalben. Am Personal liegt die Pleite auch nicht: Will Lee am Bass, Randy Brecker und Lew Soloff an der Trompete, Jeff Watts am Schlagzeug uvm. Am Sound liegt es auch nicht. Das Vakuum: Auch an den Kompositionen und Texten habe er lange gefeilt, sagt Hiram. "People everywhere, like they are in a trance, sista's in the backyard, doin' a funky dance" und "Baby, Baby, Baby! Baby, Baby, Baby! Come on!" Perfekt arrangierte FunkRock-Langeweile auch die Kompositionen. Ausgebufft und abgelascht.
Mir blutet das Herz, wenn jemand wie Hiram Bullock, einer der talentiertesten Gitarristen des Planeten, sein Talent dermaßen verfunzt mit dem "ich kann alles diddeln, darum muss ich alles daddeln"-Syndrom. Die Kur geht so: An die Hand nehmen, in ungewöhnliche Konstellationen stellen und deutlich sagen: "Hier, die 32 Takte sind für dich. Dein Solo, bitte!" Das wäre Steely-Dan-Manier! [vw: @@]



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