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[ Inhalt ]Ausgabe #620 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Sophie Hunger "Monday's Ghost"

Indie – mit allem
(CD; Universal Jazz)

Eigentlich führt Sophie Hungers Label-Heimat in die falsche Richtung, denn 'Jazz' ist mit Sicherheit nicht die erste Schublade, die aufspringt, wenn man "Monday's Ghost" hört. Aber vielleicht ist es der Versuch etwas zu beschreiben, das mit starren Begriffen wie Folk, Indie-Rock oder der Modeschublade Soul unter Wert verkauft werden würde.
"Monday's Ghost" ist erst ihre zweite Platte und für eine Songwriterin, die – nach eigenen Aussagen – nicht viel von Musik versteht, ist es ein ganz und gar erstaunliches Album. Die ersten Lieder sind dunkle Indie-Songs, die sich auch nicht davor scheuen, ordentlich in die Saiten zu dreschen, später folgen sich aufbäumende Epen zwischen akustischen Gitarren und einem Hauch Jazz, aber spätestens bei dem ergreifenden "Walzer für niemand" ist Sophie Hunger schon lange aus jeder Kategorisierung gefallen. Ihre sehnsüchtig trotzige Stimme verbindet die 13 Lieder und holt alle ins Boot, die aufmerken, wenn jemand 'anders' klingt. "Monday's Ghost" lässt unzählige Qualitätsbands als kurze Referenzen aufblitzen, aber Hunger kopiert nie, sie erschafft aus Inspirationen immer Neues. Unterstützt von einer mutigen Band ist das Album beängstigend souverän und bleibt nie klebrig an einem sicheren Ort hängen. Der größte gemeinsame Nenner zwischen anspruchsvollem Indie-Rock und, naja, Jazz. [dmm: @@@@@]



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