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[ Inhalt ]Ausgabe #538 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Urban Elsässer, Dold

Dold "Under The Surface"

Pop – Prickelnder Pop zwischen Neo-Folk und Post-'Spice Girls'-Sound!
(CD; Selbstverlag)

Wenn deutsche Popmusiker sich zusammentun, um eine neue Band zu gründen, bröselt nach wochenlanger Lärmbelästigung irgendeine Bunkerwand, dann verliert sich das Projekt im Sande. Normalerweise. In diesem Fall ist die Rede von Dold. Dold sind anders: Die erste CD "Under The Surface" ist nur im Internet – z.B. via iTunes Store – zu haben. Denn die Band hat weder Manager, noch Label, noch Plattenfirma. Nicht, dass die Band sich dagegen wehren würde, doch Dold stecken in der ersten Phase, "alle Energie in die Musik", wie Dold-Gitarrist Urban Elsässer beim Milchkaffee erzählt.
Und die Energie fließt reichlich: Wie The Mekons oder The Sugarcubes (Björks erste Band) gehen Dold mit einer Sängerin und einem Sänger an ihre prickelnden Songs. Die sexy Stimme von Rebekka Dold führt uns von Post-'Spice Girls'-Sound bis zum Neo-Folk einer Alison Krauss, man höre nur ihren Song "Shades Of Blue".
Die hochfrequente Stimme von Heiko Schulz dagegen bringt einen Schuss Steely Dan in Dold, bestes Beispiel ist "Good Old Days", das Donald Fagen sicher gern selbst komponiert hätte.
Und die Band dahinter spielt einen Wahnsinn an handwerklich hinreißendem Glitzerwerk dazu: Oben erwähnter Gitarrist Urban Elsässer ist ein Tausendsassa im ausgebufften Ein- und Umbau sämtlicher Jazz- & Pop-Klischees. Bassist und Violinist Uwe Böttcher spielt einen bärenstark-hippen Bass. An den Keyboards arbeitet Robert Scholtes auch mal mit Jazz-Rock-Sounds der 1970er. Gerd Breuer am Schlagzeug ist ein finessenreicher Feinmotoriker.
Gemeinsam sprenkeln die Herren auch mal zappaeske Würze in ein Fill, was "Under The Surface" nur noch spannender macht. Dold poppt. Dieser Sound ist so wesentlich für diesen Sommer wie Sonnenmilch! [vw: @@@@]



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