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[ Inhalt ]Ausgabe #307 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Michelle Shocked "Deep Natural"

FolkBluesGospelRockDub – Visions of Michelle –
(2CD; Mighty Sound)

Die Ausnahmekomponistin und -sängerin legt mit dem Doppelalbum "Deep Natural" vs. "Dub Natural" (Shocked: "Yes, we dubbed in Dublin. No ganja was harmed in the making of this record.") erneut ein komplexes und ungemein spirituelles Album vor (Shocked: "The patience God has shown me is amazing!"). Ein Doppelpack, der gerade eben nicht zu lang geriet (jeweils bei der letzten Nummer kommt das Gefühl von Überlänge auf), mit faszinierenden Klangschöpfungen und voller Abwechslung, was in erster Linie Stilistik und CD1 (die Schwächere) betrifft. CD2 "Dub Natural" ist die Dubversion von CD1, und darüber hinaus ein eigenständiges Album, das für musikalische Visionen sorgt, die in ihrer Ungewöhnlichkeit schlicht und herzlich die Genialität der Sängerin, Gitarristin und Komponistin aufzeigen.
Vergangenheit und Zukunft der Musik(geschichte) bearbeitet Michelle Shocked im Blues-, Gospel-, Folk- und Rockgewand unter Einbeziehung der halligen Effekte, die den einzelnen Songs und ihrer dabei nur selten eingesetzten – wie aus dem Nebenraum kommenden – Stimme einen speziellen Spirit verleihen. Tolle Melodien verwoben in überraschenden Ideen, vorangetrieben in sagenhaften Wendungen, hervorragend umgesetzt von ihrem Stromruder nebst den musikalischen Partnern Fiachna O'Braonain (guitar, vocals, tinwhistle), Rich Armstrong (trumpet, vocals, bass), Peter Buck (drums and walls), Jamie Brewer (bass), Sean Dancy (B3, Wurlitzer, vocals).
Mit Reggae freilich hat das sehr wenig zu tun. Shocked verwendet den Dub in einer neuen Form (ausgenommen vielleicht The Clash, die ja auf ihrem Dreifachalbum "Sandinista!" Anfang der 80er Jahre auch einige ungewöhnliche Dubteppiche legten), breitet dadurch ihren Gitarrensound noch weiter aus, was unheimlich gediegen klingt, aber auch eine eigentümliche Melancholie auslöst. Ich wiederhole: Bluesdub, Rockdub, Gospeldub, Folkdub – möglich, dass Michelle Shocked hier einen Trend setzt und Nachahmer findet, der kommerzielle Erfolg wird sich allerdings vermutlich in Grenzen halten. Grund: Weiterhin kein Majorlabel, was eine Riesenschande ist. Andererseits ist sie kein "versklavter lousy artist" mehr und diese Freiheit hört man ihr in jeder Sekunde jedes Songs an.
Kurzum: "Deep Natural" markiert einen großen Schritt für die Sängerin und festigt ihre Ausnahmestellung innerhalb der Songwriterszene. [mh: @@@@@]



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