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[ Inhalt ]Ausgabe #271 vom ..
Rubrik Neu erschienen

John Zorn "The Gift"

Avantgarde-Jazzer auf Katzenpfoten und mit launischem Lounge
(CD; Tzadik)

War der New Yorker Jazz-Exzentriker John Zorn bisher für die große Mehrheit seiner Zufallskontakte reines Gift (zu schräg, zu schrill, zu offen, zu zu), legt das avantgardistische Spielkind mit "The Gift" – seinem neuesten Werk – ein handzahmes Kuckucksei ins Nest potientiell Hörwilliger. Beim Auspacken von Mr. Zorns 'Geschenk' dürften Jugendschützer vor Zorn giftig metallic-rot anlaufen, andere geifernd verzweifelt nach der Lupe suchen. Schnitt.
Die beinahe gänzlich instrumentale CD klingt, wie eine Fata Morgana gewöhnlich auszusehen hat. Ähnlich wie bei Ry Cooder, Bill Frisell oder Gelegenheits-Mitstreiter Marc Ribot werden hier kubanische, orientalische, indische, asiatische, casablancische bzw. sehr launische Klanglandschaften gewoben, und allein schon die Liste der Mitwirkenden an dieser Scheibe macht einen trockenen Hals: Cyro Baptista, Joey Baron, Trevor Dunn, Jamie Saft, Dave Douglas, erwähnter Marc Ribot, Mike Patton (Fantomas), Jennifer Choi, Masumi Rostad, Greg Cohen und Raman Ramakrishnan. Das sollte reichen. [gw: @@@@@]



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