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[ Inhalt | >> ]Ausgabe #61 vom 08.06.1997
Rubrik Tipp der Woche

OP8 feat. Lisa Germano "Slush"

Independent
(CD)

Ursprünglich als neues Solowerk von Lisa Germano geplant, entstand während eines Besuchs in Tucson/Arizona bei Wüsten-Fan Howe Gelb (Piano, Guitar) und seinen Giant-Sand-Spezis John Convertino (Drums) und Joey Burns (Bass) das vielversprechende Spontan-Projekt OP8 (sprich: Opiate). In diesem offenen Bandkonzept singen Germano und Gelb einzeln oder im Duett mit sparsamer, jedoch äußerst effektvoller Instrumentierung (Vibes, Violins, Double-Bass) in perfekter Dramaturgie ihre in Moll getränkten, schwebenden Songs voll transparent-herber Zerbrechlichkeit. Die elf Lieder der überwiegend leisen Töne lassen auch ohne Verwendung opiumhaltiger Mittel eine karge, weite Landschaft unter provokant azurblauem Himmel entstehen. Wir riechen den heißen Sand auf dem Weg zum nächsten Desert-Inn und einsames Buschwerk torkelt verloren und träge an gelangweilten Kakteen-Versammlungen und unserem inneren Auge vorüber. Neben den beiden exzellenten Cover-Versionen "Sand" von Lee Hazlewood & Nancy Sinatra und Neil Youngs "Round And Round" verzaubern auf dieser meisterlichen Platte zwischen Nick Cave und Souled American die hymnischen Germano-Songs "If I Think Of Love" und "It's A Rainbow", das heftig swingende Instrumental-Stück "OP8", der vorwärtstreibende Fuß-Wipp-Song "Cracklin' Water" (This Is Not Love) und die Psychedelic-Hommage "Tom, Dick & Harry". Wir merken uns als Fazit: Die Wüste lebt, Donuts schmecken süß und Träume manchmal bitter, wenn Engel Zähne zeigen. [gw: @@@@@]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a101579


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