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[ Inhalt ]Ausgabe #587 vom ..
Rubrik Kolumne

The Amber Light "Play"

Rock – Das war's dann wohl mit 'Postrock'
(CD; Superball)

Einst galten sie mit ihrem Debütalbum "Goodbye To Dusk Farewell To Dawn" (2004) als die 'deutschen Radiohead'. Davon ist auf ihrem neuen Longplayer "Play" nichts mehr zu hören. Leider! Stattdessen rockt man fröhlich (!) herum und klingt wie eine unglaublich hippe Mischung aus The Smiths und Wir sind Helden. Jean Michel Tourette (sic!), Gitarrist der letzteren, war es dann auch, der die Scheibe im beliebten 'Auf die Plätze - schrammelt los'-Sound produziert hat. Das Ergebnis ist zum Großteil austauschbarer Indie-Rock, kaum vielschichtiger als jener zig anderer in- und ausländischer Bands, die in ähnlichen Gewässern fischen. Schlimmer noch: Wenn die Band auf dem insgesamt gleichförmigen Album die eingeschlagene Richtung verlässt (etwa auf "No Love Lost"), dann klingt das etwa so 'experimentell' wie die letzten Depeche-Mode-Alben. Noch schlimmer sind da nur noch die eingestreuten Balladen, die geradezu vor pathetischem Weltschmerz triefen. Das wirkt alles so unecht, dass es mich hier am meisten gruselt: Mainstream, ick hör' dir trapsen. [sal: @]



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