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[ Inhalt ]Ausgabe #492 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Ramblin' Jack Elliott "I Stand Alone"

Folk pur
(CD; Anti)

Bei Ramblin' Jack Elliott gibt es seit 50 Jahren Folk. Pur und ohne Schnörkel. So auch auf "I Stand Alone". Die meisten Titel, die er singt, hat er nicht geschrieben. Aber warum auch? Er kann sich schließlich aus einem reichhaltigen Repertoire bedienen, ohne Gefahr zu laufen je als Plagiator bezeichnet zu werden. Dafür ist Elliott zu sehr er selbst und auch Anno 2006 eignet er sich mit Gitarre und prägnantem Gesang Songs an. Der Titel passt: Ramblin' Jack steht im Mittelpunkt. Aber er wird prominent aus dem Hintergrund unterstützt. Das Akkordeon von David Hidalgo (Los Lobos) kommt ein paar Mal ins Spiel, DJ Bonebrake (X) spielt dezent Schlagzeug, Nels Cline (Wilco) steuert Dobro bei, Flea (Red Hot Chilli Peppers) zupft den Bass und Lucinda Williams singt ein kleines Duett ("Careless Darling"). Elliotts Themen sind einfach ('My sweetheart is gone and I'm so lonely'), zuweilen dem Alter geschuldet ('You can't stand up/ You can't sit in a chair/ .../ It's all kind of trouble/ Gonna find you somehow' in Butch Howes "Arthritis Blues") und oft sehr fragmentarisch (Lead Bellys "Jean Harlow"). Eben Folk pur.
Elliotts Alter (nächsten Monat wird er 75) ist seiner Stimme kaum anzumerken, sein Gesang ist immer noch voller Ausdruck. Wären da nicht moderne Aufnahmetechnik und die Mitstreiter, "I Stand Alone" könnte auch aus Woody Guthries Zeiten stammen. Dem alten Weggefährten huldigt Elliott mit dem letzten Titel: "Woody's Last Ride" ist die einzige Eigenkomposition unter insgesamt sechzehn Songs. Eine ergreifende und viel zu kurze Episode aus dem Leben eines Hobo. Folk pur. [hb: @@@@]



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