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[ Inhalt ]Ausgabe #462 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Madonna "Confessions On A Dance Floor"

Pop: 47, sexy und inszenierungswütig!
(CD, LP; Warner)

Madonna Louise Veronica Ciccone, geboren 1958. Beruf: Pop-Diva. "Armes Ding. Sie ist keine überragende Schönheit, hat nur eine durchschnittliche Stimme und nimmt sich vor, Star dieses Jahrhunderts zu werden." So erinnert sich J. Randy Taraborrelli an seine Gedanken nach dem ersten Interview mit Madonna im Jahr 1983. Heute ist 22 Jahre später. Und Madonna ist der größte weibliche Popstar dieses Planeten. Und ihr neues Album "Confessions On A Dance Floor" ist kein Anlass, ihr ein Schwächeln zu unterstellen. Nein, Madonna spielt ihr Spiel stilsicher wie Karl Lagerfeld, der sagt gern: "Nimm die Klassiker und misch immer ein bisschen was Neues dazwischen. Arbeite viel und: schon läuft's."
Diesmal hat sich Madonna den klassischen Disco-Sound samt Outfit ausgesucht. Sie mischt Neues dazu: Stuart Price und eine handvoll weiterer Musiker sind in ihre Elektronik gekrochen und haben neben die typischen Disco- und Vocoder-Sounds frische hinzugefrickelt. Wunderbar gelungen auf "How High", auf "Hung Up" mit dem Abba-Sample, auf "Sorry", einem Song der von seiner kurzen, absteigenden Bassfigur lebt und dem simplen "Future Lover". Und das gilt für alle Songs auf diesem Album: Sie sind unglaublich simpel. Sicher, im manchem Intro mimt Madonna mal Komplexität, z.B. Mehrsprachigkeit, aber sie bleibt bei geschickten Song-Pralinchen. "I Love New York" gleitet da fast schon ins Stupide ab. Aber Madonna hält ihr NuDisco-Niveau auf allen zwölf Songs. Mir gefallen besonders "Push", das mich an ihre geniale 1998-er "Ray Of Light"-Phase mit William Orbit erinnert und der digitale Boogie-Woogie "Like It Or Not".
Das Cover zeigt Madonna in der Doggy-Position, bereit fürs Missionarische und in weiteren Posen. Auch hier mischt sie Neues zur klassischen Disco-Girl-Pose hinzu. Die Frau ist 47? Sie inszeniert sich als 23-Jährige. Frau Ciccone, was machen Sie bloß, wenn Sie 50 sind? [vw: @@@@]



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