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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #140 vom 07.03.1999
Rubrik Feature

Red's Independent Breakfast

This Week's Menue:


Jimi Tenor "Organism"

(CD, LP; Warp)

Ist Jimi Tenor endlich der bekannteste Finne oder nicht? Er sollte es sein und seine Platten sollten zu Klassikern gemacht werden, die in jedem Haushalt stehen. Hört man "Organism", weiß man mit einem Schlag, daß Jazz, Soul, Funk und Disco nur für IHN erfunden wurde, ein lächerliches Vorspiel waren für den großen TENOR humorvoller Unterhaltung. Die offensichtlich witzigen Höhepunkte halten sich in maßvollen Grenzen (Der Partyrocker "Total Devestation" oder "Year Of The Apocalypse"), die leiseren und subtileren Untertöne bestimmen (den Humor) von "Organism". Beispiel: Nach 3 Minuten "My Mind" setzt eine Jazzgitarre zum groovigen Gitarrensolo an, um nach 2 Takten schon das abrupte Ende des Songs zu erleben. Hört euch das an und stimmt mir zu, das grenzt an Genialität. Jimi Tenor ist der größte Entertainer neben (seit?) Helge und Organism die niveauvollste Unterhaltung seit Homer Simpson seinen Job beim Bowlingcenter hingeschmissen hat. [red]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


Underworld "Beaucoup Fish"

(CD, 2LP; JBO/V2)

Und gleich folgt der zweite Schlag. Noch eine übertrieben unterhaltsame Platte rockt meinen wackligen Frühstückstisch. Und ich denke sogar die neue Underworld wird überall rocken! Nicht nur zu Hause, auch im Cafe, im Supermarkt oder im Club!
Der typische Stampfrhythmus paßt sich der Umgebung an, verleitet zum Tanzen oder zum gepflegten Kopfnicken, die Sounds lassen eine ungemein intensive Atmosphäre aus deinen Boxen heraus entstehen. Sowohl beim intimsten alleine-zuhause-Hören, als auch beim Wir-Gefühl im Club. Und man ist jedesmal gespannt was ihnen beim nächtlichen Ritt durch London bzw. ihre Gehirnwindungen einfällt, denn das lassen sie in perfekter Stream-of-Consciousness Manier auf uns los. Gefiltert nur durch den Beat. Das treibt nicht nur Gedanken voran. Jack Kerouac wäre erfreut gewesen.
Noch eins für alle Zartbesaiteten: Stardust und Andreas Dorau sind Hymnen des Massentourismus auf diversen Amüsierinseln, warum also dürfen englische Crowds nicht in Discos stehen und "Lager Lager...." zu Born Slippy gröhlen?! Also: Über Fatboy Schlimm milde lächeln, Visit Venus gelangweilt alleine davonfliegen lassen und dafür eintauchen in die wunderbare Unterwelt! [red]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


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