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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #673 vom 10.05.2010
Rubrik Neu erschienen

Rusconi "It's A Sonic Life"

Jazz – junges Schweizer Piano-Trio tributiert Sonic Youth
(CD; Sony)

bs: Underground Noise-Pop interpretiert als neue Standards – Herbie Hancock und Charlie Hunter bedienten sich bei Nirvana, doch nur wenige Jazzer griffen bisher Vorlagen von deren Mentoren Sonic Youth auf. Das an sich löbliche Vorhaben des Schweizer Klavier-Trios Rusconi scheitert vielleicht an den schwerer fassbaren, oft kollektiv improvisierten 'Songs' der New Yorker Avant-Pop-Heroen. Progressive amerikanische Jazz-Trio-Kollegen wie The Bad Plus, Jacob Fred Jazz Odyssey oder Medeski, Martin & Wood hätten es zum Auftakt von "It's A Sonic Life" erstmal Überschall-artig krachen lassen, Rusconi können sich trotz themenbedingter Freiheit nur zögerlich vom klassisch harmonischen Trio-Jazz-Kontext lösen; Spannung durch Mut zu Minimalismen, ungewöhnlichen präparierten Sounds oder gar gewagteren Dissonanzen kommt erst im weiteren Verlauf bzw. zum Ausklang des Albums auf. Als Jazz im Geiste von Sonic Youth bleiben mir Rusconi hier zu wenig experimentierfreudig.
noi: Die Herangehensweise von Sonic Youth ist auch längst Konvention. Aber wollen Rusconi das mit ihren viel zu geschmackvoll wirkenden, jeder Unbändigkeit beraubten Interpretationen ausdrücken? Noch mehr als eigenwillige Klangfarben fehlt mir der Gesang – und nicht nur durch das Fehlen der Texte. Ich vermisse auch den Klang der Stimme im Sinn eines Instruments. Während die Originale für mich oft suggestive Kraft besitzen, die zum Hinhören zwingt, schmiegen sich die Rusconi-Interpretationen in den Hintergrund: Musik zum Sonntagsfrühstück, die weder Unterhaltung noch Zeitungslektüre stört. [noi/bs:@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a118808


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