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[ << | Inhalt ]Ausgabe #625 vom 20.04.2009
Rubrik Frisch aus den Archiven

Zupfgeigenhansel "Alle die dies Lied gesungen"

Folk – kämpferische deutsche Lieder, in den 1980er-Jahren wiederentdeckt
(CD; Goya)

Alle sieben Jahre gibt es eine Neuauflage dieses Albums, das keines der wenigen Original-Alben des Duos Zupfgeigenhansel ist, sondern eine Zusammenstellung. 1995 war es das erste Mal soweit, dann 2002 und jetzt wieder. Die Liedauswahl ist gleich, die Bänder wurden nicht neu bearbeitet und schon gar nicht wurden die Lieder neu eingespielt. Nur das Cover wurde jetzt geringfügig verändert, das ist aber nicht der Rede wert. Es ist also reine Backlist, die vermutlich aus marketingtechnischen Gründen als Neuerscheinung gepriesen wird. Doch das macht nichts.
Zupfgeigenhansel sind als typische Vertreter der neuen Folkbewegung der 1970er-Jahre eher von historischem Interesse – damit zeitlos beziehungsweise immer zeitgemäß. Sie bringen deutsches Liedgut mit aufklärerischem Impetus. In den 1970er-Jahren erinnerte man sich gerne an alte Lieder, in denen die Not der einfachen Leute angeprangert oder zum Widerstand gegen die Obrigkeit aufgerufen wurde. Die Beschwörung der revolutionären Tradition wirkte genauso verbindend wie die Texte von Hannes Wader, Dieter Süverkrüp oder Ton, Steine, Scherben. Zupfgeigenhansel scherten sich nicht um die Treue zum Original, sondern brachten die Lieder gefällig und oft schmissig. Mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen, wirkt die Art der Zupfgeigenhansel noch immer nett. Ob "Ich bin ein freyer Bauernknecht", "Der Revoluzzer" oder "s'ist wieder März geworden" wohl auch heute in den Democamps am Lagerfeuer verbindend wirkt? [noi]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


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