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[ Inhalt ]Ausgabe #623 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Heidi Happy "Flowers, Birds and Home"

Pop, Jazz, Chanson – wunderschöne, angejazzte und swingende Songs mit kecken Backings
(CD; Little Jig)

Das Cover führt ein wenig in die Irre und deutet auf eine LoFi-Produktion hin. Musikalisch wird der Hörer am ehesten Wohnzimmer-Pop erwarten. Sehr enttäuscht dürfte er aber nach dem Hören nicht sein, da schon die ersten Töne offenbaren: Klanglich ist dies eher eine High-End-Produktion. Setzt dann Heidis erotische, angejazzte Stimme ein, weiß man, dass hier auch gesanglich nicht viel Luft nach oben bleibt.
Wer unbedingt vergleichen will, wird um große Namen wie Norah Jones oder Joanna Newsom nicht herumkommen. Die beiden oft Genannten führen gleichzeitig aber auch in die Irre. Hier wird weder die schöne, brav musizierende Musikertochter noch die verrückte Folk-Diva gegeben. Priska Zemp spielt schon in ihrem Künstlernamen Heidi Happy ihren hintergründigen Humor aus; auch auf dem Album sind es immer wieder die ironischen Verweise, die Widersprüche zwischen Musik und Texten, die das Ganze unverwechselbar machen. Gefühlvoll und doch direkt, oft behutsam, manchmal auch mit beißendem Spott, zieht uns die Sängerin hinein in ihre Welt voll widersprüchlicher Emotionen. Ihr perfekt getextetes und gesungenes Englisch hebt die Songs auf eine internationale Bühne, weit weg von den eigentlich sehr persönlichen und regionalen Ursprüngen der Texte. Arrangiert wurde das Album von der Musikerin selbst. Eine ganze Palette an Streichern, Bläsern und Schlagwerk unterstützt kongenial die Intentionen der Sängerin – trotzdem klingen die Songs angenehm reduziert und ehrlich.
Zuletzt verzeihe man bitte den Kalauer: 'Heidi macht uns alle Happy!' [lp: @@@@]



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