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[ Inhalt ]Ausgabe #609 vom ..
Rubrik Frisch aus den Archiven

Otis Redding "Live In London And Paris"

Soul – Hit The Road Stax! (1967)
(CD; Stax)

Es ist über 40 Jahre her, aber der Eindruck, den die wenigen Auftritte von Otis Redding in Europa unter anderem bei britischen Musikern hinterlassen haben, kann nicht überschätzt werden. Bevor die Stax/Volt-Revue Anfang April 1967 in Skandinavien ausklang (siehe die sehenswerte DVD "Live In Norway"), wurde ab dem 17.3.1967 England erobert. Am 21.3. war man dann schon in Paris. Diese beiden Konzerte wurden mitgeschnitten und es gab in den folgenden Jahren die eine oder andere LP basierend auf diesen Aufnahmen ("Live In Europe", "Stax/Volt In Europe"). Die ganz genauen Umstände bleiben wohl immer etwas wolkig, so wie von damals anscheinend nur Reproduktionen grobgerasterter Zeitungsfotos erhalten geblieben sind.
Die Auftritte von Otis Redding bildeten immer den Schluss der Show, nachdem zuvor unter anderem Eddie Floyd und vor allem Sam & Dave ihre jeweiligen Hits präsentiert hatten. Und wie energiegeladen Letztere ihren Auftritt gestalteten, kann man auf der genannten DVD sehen. Die Aufnahmen zeigen auch und lassen deutlich hören, dass Otis Redding dennoch 'eine Schippe drauflegen' und mit noch größerer Intensität dem Rang des Headliners gerecht werden konnte.
Aber für wen ist eine Veröffentlichung von zwei aufeinander folgenden, weitgehend identischen Konzerten von Interesse? Alle Songs des Gigs in London wurden auch in Paris gespielt, ein paar mehr kamen noch dazu. Neben seinen eigenen Hits ("Respect", "My Girl", "Fa-fa-fa-fa-fa (Sad Song)") beeindrucken die beiden Referenzen an die britischen In-Bands der Zeit: "Day Tripper" und "(I Can't Get No) Satisfaction". Und immer noch und immer wieder mit Gänsehautfaktor kommt die Schlussnummer "Try A Little Tenderness" daher; nicht umsonst ist es auch dieser Song, der im Film "The Commitments" das Finale einleitet.
Auch die Songs aus Paris allein hätten für eine wunderbare Live-CD gereicht. Da das CD-Format nun einmal den nötigen Platz bietet und die Produzenten in den Archiven entsprechend fündig geworden sind, kommen wir in den Genuss von zwei Konzerten, komplett neu gemischt von den originalen Mehrspuraufnahmen. Der Gesang steht klar im Vordergrund, die Band mit Booker T. & The MGs und The Mar-Keys ist jederzeit klar zu vernehmen, vermutlich wesentlich besser als seinerzeit in den Konzertsälen.
So lässt sich das Bedauern über den verpassten Besuch von Konzerten eines viel zu früh gestorbenen Mega-Sängers hervorragend lindern – selbst wenn ich seinerzeit weder davon wusste noch alt genug gewesen wäre. [mmh: @@@@]



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