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[ Inhalt ]Ausgabe #609 vom ..
Rubrik Kolumne

Frost "Experiments In Mass Appeal"

NeoProg – Befremdliche Versuche in Sachen Massengeschmack bei Prog-Fans
(CD, CD+DVD; InsideOut)

Das Debüt "Milliontown" (2006) von Frost konnte ich hier noch ruhigen Gewissens ignorieren. Es war nicht schlecht gemachter, aber unspektakulärer Rock mit leichten Prog-Anleihen, gefällig produziert und schwach gesungen – eine Charakterisierung, die auf viel zu viele Alben aus dem Sektor zutrifft. Doch am vorliegenden Zweitling "Experiments In Mass Appeal" komme ich nicht so leicht vorbei, denn Frost-Boss Jem Godfrey hat auf diesem Album die 'richtigen Konsequenzen' gezogen um seine Prog-Karriere nach vorne zu bringen.
Wer ist eigentlich Jem Godfrey? Jem Godfrey ist eigentlich erfolgreicher Songschreiber und Hitproduzent (Ronan Keating, Atomic Kitten – ürgsel!) und hat Frost, seinen musikalischen Ausbruch aus dem Pop-Einerlei, minutiös geplant. Er rekrutierte exquisite britische Musiker (John Jowitt und Andy Edwards von IQ, John Mitchell von Arena) und kleisterte das Debüt mit zahlreichen Zitaten und altmodischen Klängen zu. Weil das nicht reichte, holte er nun für das zweite Album den sehr guten Sänger Declan Burke dazu und komponierte mit unverhohlener Berechnung ein Album, das weite Bereiche des Mainstream-Geschmacks im Prog abdeckt. Druckvoller Rock, semi-akustische Balladen, der unvermeidliche Longtrack – Frost macht alles richtig, Godfrey hat alles genau berechnet und das Album beeindruckt und erschreckt mich zugleich: Ist es wirklich so leicht, sich als Neueinsteiger die Klischees der Szene so schnell, so perfekt anzueignen und ein Album in einem Sound zusammenzubasteln, der funktioniert? Offenbar ja, denn das Album ist gelungen und gehört, bei aller Skepsis gegenüber der Vorgehensweise Godfreys, zu den allerstärksten Veröffentlichungen des Jahres im Prog-Mainstream. [sal: @@@@]



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