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[ Inhalt ]Ausgabe #424 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Early Day Miners "All Harm Ends Here"

Post-Rock – Mogwai in düster und mit Gesang
(CD, LP; Talitres)

Man sollte stark sein, will man sich dieser Platte stellen. Ungefestigte Zeitgenossen könnten in schwere Depressionen verfallen. Das Tempo dieser Band aus Indianapolis gleicht beinahe dem Stillstand. Die Gitarren verströmen Energie, aber die scheint sich eher nach innen als expressiv nach außen zu wenden. Die neun Titel scheinen sich nicht vom Fleck zu bewegen. Man hat Early Day Miners mit Brian Eno und Joy Division in Verbindung gebracht, man könnte mit gleichem Recht auch Mogwai ins Spiel bringen, allerdings wird auf "All Harm Ends Here" auch gesungen. Die Songs sind eher düster, sie handeln von Verfall, Schuld und Blut, und das kann auf die Länge eines Albums gebracht ganz schön anstrengend respektive langweilig werden. Kein Wunder, dass es bei den Aufnahmen in einer alten Kirche gespukt haben soll, die meiste Zeit traut man sich beim Hören noch nicht mal zu lächeln.
Zwischendrin gibt es aber immer wieder schöne melodische Ausflüge. Besonders herauszuheben ist das schöne Artwork der Platte. Anspieltipp ist "All Harm", der für die Verhältnisse dieser Band fast schon ein Gute-Laune-Song sein dürfte und sogar ein wenig Tempo entwickelt. [tm: @@]



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