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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #396 vom 05.07.2004
Rubrik Neu erschienen

William Shakespeare / Various "Beat Shakespeare"

Downbeat & Lyrik: Shakespeare genial, Beats lapidar, Stimmen so la-la
(CD; Random House)

"Unsterbliche Lyrik – relaxte Downbeats, mit den Stimmen des jungen deutschen Films", so der Text des CD Inlays. Fangen wir mit der "unsterblichen Lyrik" an. Schon vor ihrer Veröffentlichung im Jahre 1609 kursierten William Shakespeares Sonette in dessen Freundeskreis als "sugared sonnets". Die berühmte Nummerierung 1 bis 154 scheint mit der letzten Revision durch Shakespeare selbst übereinzustimmen, fanden Literaturwissenschaftler jüngst heraus. Und diese 14-Zeiler ziehen mit ihrer poetisch-ausgebufften, tragisch-komödiantischen Sprache seit 400 Jahren wohl jeden, der sie hört, in seinen Bann. Den grau melierten Anglisten genauso wie den HipHopper, der danach sein gereimtes Tagebuch verbrennt. Genau 30 Teile vom "Gezuckerten" haben Ideengeber und Produzent Thomas Krüger und Ralf Niemczyk ausgewählt und in deutscher Übersetzung zu Downbeats vortragen lassen.
Die Downbeats: Einfach schön sind sie zu Sonett 21, weil knuffig im Hintergrund, oder Sonett 61, weil nur Straßenverkehr die Kulisse bildet. Sonst sind die Beats wenig originell und latent lapidar zu nennen.
Die Sprecher sind da schon interessanter. Jana Pallaske ist hier mein Liebling, weil so frisch und frei heraus. Ähnlich kommen auch Gülcan Karahanci und Jessica Schwarz rüber. Bei den Männern haperts: Oliver Korritke und Christian Ulmen schauspielern die Texte hier und da, man spürt Verkrampfungen.
Dennoch: Insgesamt ein Ohrenschmaus. Dank Shakespeare, der alle Raptexte mit verspielter Miene des Federkiels allein schon aus der Bahn drückt.
Tipp: Bessere Stimmen, überlegenere Beats und neben Shakespeare noch mehr Dichter findet der geneigte Hörer in "Liebesgrüße aus Hollywood", wo Synchronstars 16 Lyrikern zu TripHop die Ehre erweisen. [vw]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


Permalink: http://schallplattenmann.de/a112037


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