Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

Warning: fopen(http://ecs.amazonaws.de/onca/xml?AWSAccessKeyId=AKIAJMBKEDYEQI3MTX2Q&AssociateTag=derschallplatten&Condition=All&ItemId=B00005UW5X&Operation=ItemLookup&ResponseGroup=Images&Service=AWSECommerceService&Timestamp=2022-01-21T21%3A20%3A10Z&Signature=lSW45qZi1cLX79GsZZo7HqLG69Oug08P7Vz84ucX5KU%3D): failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 410 Gone in /is/htdocs/wp1005232_1QIRQTV3PI/www/spm/spm_tool/include/production_inc.php on line 63

[ Inhalt ]Ausgabe #288 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Salif Keita "Moffou"

Ein Magier mit Goldkehle: Der westafrikanische Altmeister in Topform
(CD; Universal)

Wer "Soul" nach wie vor ausschließlich in afro-amerikanischen Gefilden sucht, muss sich nicht wundern allzu oft mit blutarmen Hochglanzprodukten enttäuscht zu werden, auf denen anhand großspuriger Phrasendrescherei und mit immensem Produktionsaufwand ein musikalisches Ödland mit Coca-Cola bewässert, oder eine Seelenwüste mit Plastikblumen begrünt werden soll. Natürlich – Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber warum nicht mal einen Blick auf die afro-europäischen Gefilde werfen?
Da tummelt sich z.B. seit Jahren eine Lichtgestalt wie der in Paris wohnende Malinese Salif Keita, welcher den treuen Besucher/innen diverser Afro-Festivals längst ein Begriff ist, aber eben auch nur denen. Der ehemalige Sänger der Rail Band produziert seit 1987 wunderbar beseelte Soloalben, die die Geister seiner alten und seiner neuen Heimat gekonnt zusammenführen. "Moffou", sein neues Album, wird von einem Akkordeon eröffnet, daß traumverloren über einem geschmeidigen afro-kubanischen Groove tänzelt. Diese Leichtigkeit durchzieht das ganze Album, wobei das Tempo zwischen sehnsuchtstrunkenen Balladen und temperamentvollen Perkussion-Orgien variiert. Die Instrumentierung ist diesmal – ungewöhnlich für Keita – fast ausschließlich akustisch. Gitarren, diverse andere Saiteninstrumente, jede Menge Handperkussion und strahlende Frauenchöre – die Magie ist perfekt. Das große As im Ärmel des Salif Keita ist natürlich sein sagenhaftes Organ: Hell und rauh, durchdringend und intensiv, jede Phrasierung ein Regenbogen an melodischer Inspiration. Wer den westafrikanischen Altmeister schon kennt und schätzt, kann bedenkenlos zugreifen, wer nicht, sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren. Eine herzerwärmende Scheibe. [pg: @@@@]



Permalink: http://schallplattenmann.de/a108496


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de