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[ Inhalt ]Ausgabe #280 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Neil Halstead "Sleeping On Roads"

Pop/Rock – The pros and cons of being only Neil
(CD; 4AD)

Neil Halstead (Mojave 3), der Schleicher, kommt uns auf seinem Solodebüt äußerst spartanisch: mit Moll, feinen Melodien und der ultimativen Musik für heimisches Lagerfeuer. Der Singer/Songwriter macht in Sadcore, wobei er damit auch an neuere Stereolab, Sean O'Hagans High Llamas ("See You On Rooftops"), aber auch an Ralph McTell erinnert. Warme Farben, Tapetensonnenuntergänge und Freiluftkultur eingebettet in Vibraphon-, Orgel-, Piano- und Gitarrenklänge. Diese Scheibe will öfter gehört werden (hat sie gesagt), denn dann kann sich dieses Pflänzchen – am richtigen Fensterplatz stehend – prächtig entwickeln. Nennen wir Neil Halstead also einen biotopischen Sleeper auf Katzenpfoten. Bei den letzten Stücken des Albums rücken Ähnlichkeiten mit seiner Band in noch weitere Ferne. Hier gefällt sich der Musiker als ganzheitlicher Reduktionist – lediglich Gesang mit akustischer Gitarre – und steht damit ganz im Trend der neuen Stille (siehe Turin Brakes, Kings Of Convenience, Savoy Grand). Wie die Wellen des Covers: (holz)schnittig, melancholisch – irgendwie.
Ein Hoch-Tief-Dazwischen-Album der Befindlichkeiten ("Hi-Lo And Inbetween") mit mindestens zwei Highlights: "Driving With Bert" und "Two Stones In My Pocket". [gw: @@@]



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