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[ Inhalt ]Ausgabe #277 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Papa M "Whatever, Mortal"

Folkballaden über das Sterben und andere Kleinigkeiten
(CD, LP; Domino)

Dass Countrykauz und Americana Indie-Idol Will Oldham (alias Bonnie Prince Billy) an dem letzten Johnny Cash-Album beteiligt war, ist nicht allzu verwunderlich, hat dieser doch einen von Bonnies Songs gecovert. Gibt der Namenskünstler sich aber bei den Backing-Vocals auf der Platte eines bis dato eher unbekannten Künstlers die Ehre, lässt das auf nicht zu überhörendes Talent schließen. Und auf eine gewisse Geistesverwandschaft. Die zweifelsfrei gegeben ist. Heißt der Musiker doch David Pajo, war ehemals Kopf einer Instrumentalband namens Aerial M. und u.a. Tourmusiker bei Mr. Oldham.
Nun also nach "Live From A Shark Cage" (1999) die zweite Veröffentlichung als Papa M. Vergleiche mit Will selbst, Nick Cave oder Smog sind dabei zwar stimmig, aber noch lange nicht ausreichend. Mörderisch gute Songs über das Sterben und andere Möglichkeiten nach Hause zu kommen. Oder eben auch nicht. Pure Worte zwischen Härte und Zartheit, klassische Geschichten.
"I'm coming home to see my father, I'm coming home no more to grieve, I'm coming home just over Jordan, I'm coming home to never leave" ("Over Jordan").
Ein Lied, bei dem man kaum glauben mag, dass es kein Traditional ist, eine fesselnde Stimme, zarte Gitarren und Banjotöne, fertig ist ein berückend schöner 'White Gospel' als Einleitung einer vielschichtigen Platte. Es folgen Folkballaden mit teils tödlichem Charme ("The Unquiet Grave"), Instrumentals mit Ambient Touch ("Krusty"), ein Song der düster beginnt, in Orientklängen ertrinkt und fast fröhlich endet ("Sabotage"). Wunderbare Musik, wie auch immer – der Titel ist Programm. [ut: @@@@]



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