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[ Inhalt ]Ausgabe #274 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Herbie Hancock "Future 2 Future"

Drum & Bass-upgedateter, elektronischer Fusion-Jazz im besten Sinne
(CD, LP; Transparent)

Die aktuelle Tour bot außer Live-Sound in Surround im Prinzip nur wenig, was man nicht bereits vom elektrischen Miles Davis ab "In A Silent Way" (1969) gehört hätte. Auf dem dazugehörigen Album gelingt dem immer noch agilen und experimentierfreudigen Jazz-Pianisten und -Keyboarder (für das Cover futuristisch gestylt wie LTJ Bukem) ein wesentlich ansprechenderer Electronic-Jazz-Ansatz für die Zukunft. Unter der Regie von Bill Laswell und der Mitwirkung von Jack DeJohnette (dr), Wayne Shorter (sax), den Sängerinnen Gigi und Chaka Khan sowie Carl Craig und A Guy Called Gerald als Vertreter der computergesteuerten Future Funk Generation, knüpft Hancock resümmierend wie gelinde vorausblickend an den roten Faden früherer elektronischer Projekte an: Zu Drum&Bass- und HipHop-Grooves vermählen sich die quecksilbrigen Soundscapes seiner Spätphase in Miles Davis' Band mit dem Funk der Headhunters und dem Resultat der ersten Zusammenarbeit mit Bill Laswell und dessen Turntablisten Grand Mixer D.S.T. auf "Future Shock" (1983); dazu ein Hauch afrikanisch Ethno-Chilliges – fertig: der wenn auch nicht unbedingt zukunftsweisende, dann doch gefällig-modernistischste Hancock seit langem! [bs: @@@]



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