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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #273 vom 10.12.2001
Rubrik Texte - lesen oder hören

Ludwig Tieck "Der blonde Eckbert / Die Elfen / Der Runenberg"

Hörbuch – Grandios vorgetragene Märchen – 2CD
(Naxos)

Der Berliner Ludwig Tieck (1773-1853) starb beinahe 80-jährig und hatte in seinem langen Leben ziemlich Spannendes für den Lauf der Literatur getan. Vor allem mit seinen bis heute packenden, phantastischen Kunstmärchen knackte er die romantische Nuss auf und richtete sich gegen die aufklärerischen Kerle, mit denen sich der Shakespeare-Fan – sich seiner eigenen Stärken bewusst – gern zum Tee traf: Goethe, Schiller und Schlegel. Die prangerten das Übermaß an Gefühl an, den Wahnsinn, strebten hin zum kontrollierten Mittelmaß. Anders Tieck: Er öffnete in seiner Literatur die Welt des Unbewussten, des Traumes und ließ diese lichtscheuen Gestalten los auf die Realität. Die von Ingo Hülsmann grandios vorgetragenen Tieck-Märchen "Der blonde Eckbert", "Die Elfen" und "Der Runenberg" haben diese fesselnde Konfrontation gemein und werden auch Fantasy und Sci-Fi-Freaks begeistern. Denn hey, woher kommen denn die Ideen von Lem, Asimov, Bradbury, Bester, Heinlein, Tolkien und Co.? Sie alle wussten, dass die deutschen Romantiker wie Tieck bester Nährboden sind; übertroffen hat Tieck jedenfalls noch keiner. Und Tieck bei Naxos bedeutet: Zwei CDs, zwei tolle biographische Texte und ein schnuckeliger Preis. Das ist cool. [vw]


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