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[ Inhalt ]Ausgabe #241 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Omar Sosa "Prietos"

World Jazz – der Kubaner verlangt seiner Hörerschaft eine Menge ab...
(CD; Skip)

Diesmal hätte ich ihm fast nicht folgen können. Nachdem mich "Bembon", Omar Sosas letztes Album, komplett von den Socken gehauen hatte, ließ ich mich nun zu der vorschnellen Meinung verleiten, Sosa wäre diesmal einen Schritt zu weit gegangen. Zu willkürlich erschien mir dieses Patchwork aus verschachtelten Grooves, arythmischen Pianoeskapaden, durcheinanderpurzelnden Bläsern, Frauenstimmen und Rap-Vocals. Das Rezept ist das Gleiche wie bei "Bembon", doch "Prietos" braucht mehr Zeit. Erst beim vierten Durchlauf gelang es mir, all die scheinbar zusammenhanglosen Teile in Beziehung zueinander zu setzen. Und siehe da, auch des Kubaners neueste Vision enthält eine Fülle magischer Momente. Beim konzentrierten Zuhören – möglichst an einem ruhigen, entspannten Vormittag mit frischen Ohren, oder spät nachts, bei vollkommener Dunkelheit – erschließt sich dem Hörer eine faszinierende Welt, in der alles möglich ist. Omar Sosa lässt die Konventionen des Jazz weit hinter sich, überspannt Kontinente und macht dabei seine Träume hörbar. Manchmal klingt seine Musik wie ein vertontes Bild von Dali. Dabei sind die ruhigen, balladesken Träumereien wie "Twice as sad" oder "Fragile" die Fixpunkte des Albums, die Inseln im reißenden Strom der Eingebungen. Nicht alles auf "Prietos" klingt so schlüssig wie das Meisterwerk "Bembon" und manchmal kann man sich nur dem Songtitel "Why So Complicated?" anschließen. Doch vielleicht muss ich die Scheibe noch weitere viermal hören, bis es endgültig 'klick' macht. Unbekanntes Terrain ist mitunter schwer überschaubar. [pg: @@@@]



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