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[ Inhalt ]Ausgabe #193 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Lou Reed "Ecstasy"

Endlich wieder ein krankes Album vom Rock Doktor
(CD; Warner)

Nun wollen wir mal nicht gleich ausflippen, aber wer hätte das gedacht? Lou Reed macht nach fast 15 Jahren unsäglichen Outputs wieder ein echt gutes Album.
Der erste Song "Paranoia Key Of E" scheint noch im Fahrwasser der letzten Veröffentlichungen zu paddeln, die Texte werden immer noch von einem Spex-Heini übersetzt und produzieren lässt sich Lou von Hal Willner, was normalerweise nichts Gutes bedeutet, aber irgendwann während der fünf Minuten von "Mystic Child" verändert sich das Geschehen dramatisch. Da wird stoisch auf dem Riff geritten (weit und breit keine professorenhafte Auflösung!) bis der Nagel tief drin im Hirn sitzt. Das erinnert nun schon eher an "Street Hassle" oder "The Blue Mask". Und es geht gut weiter: "Mad", "Ecstasy" und "Modern Dance" sind Songs, die in ihrer Güte von Lou eigentlich nicht mehr zu erwarten waren. Die Vocals eiern und die Gitarren brezeln, ganz so wie es Lou Reed gut zu Gesicht steht. Sogar "Future Farmers Of America" und "Turning Time Around" aus dem "Time Rocker"-Machwerk funktionieren. Und die 18 Minuten-Jam-Session, genannt "Like a Possum", geht vorüber ohne groß zu nerven, vor allem, weil mit "Big Sky" ein großartiger Abschlusssong folgt.
Lou Reed sieht auf den Photos aus wie Boris Karloff und das Album ist politisch äußerst unkorrekt. Wohltuend! [eg: @@@]



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