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[ Inhalt ]Ausgabe #545 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

James Blood Ulmer "Bad Blood In The City: The Piety Street Sessions"

Funk-Blues-Soul – Lieder aus und über Blut & Tränen oder: There is power in the blues
(CD; Hyena)

"Blood wrote these songs that are the essence of the blues", sagt James Blood Ulmer über sein neues Album, in welchem er sich mit New Orleans und dessen Jahrhundert-Sturm auseinandersetzt und sich damit auch zeitlich weit entfernt von Tränen- und Geldsäcke öffnendem Betroffenheitsaktionismus zeigt.
Die elf Tracks zwischen fettem Mississippi-Groove und Gitarren-Meditationen gehen nicht alle direkt auf das Desaster nach dem Desaster ein – schon gar nicht die bereits vorher entstandenen Blues-Klassiker "Dead Presidents" (Willie Dixon), "Backwater Blues" (Bessie Smith), "Commit A Crime" (Howlin' Wolf) oder "This Land Is No One's Land" (John Lee Hooker) –, sind aber mit den Eigenkompositionen zu einem aussagekräftigen und sehr beeindruckenden Themenpaket geschnürt, das sich u.a. mit der moralischen Absenz der beiden Religionsstifter Gorgeous Bush und Jesus Christus, sowie dem Gestammel hilfloser US-Politiker beschäftigt.
Nicht nur in "Survivors Of The Hurricane", "Katrina", "Let's Talk About Jesus", "Sad Days Lonely Nights", "There Is Power In The Blues" und "Old Slave Masters" verbinden James Blood Ulmer und The Memphis Blood Blues Band – das sind Vernon Reid (g; ex-Living Colour), Leon Gruenbaum (keys), Mark Peterson (b), Charlie Burnham (fiddle) und Aubrey Dayle (dr) – zeitloses Blues-Sentiment ('What it meant to be black and poor') mit kritischem Statement ('Here comes Johnny come lately with the army and the national guard, now that the storm was all over').
Ein brillantes Modern-Blues-Album mit Soul, P-Funk und Könnern an allen Geräten. [gw: @@@@]



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