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[ Inhalt ]Ausgabe #487 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Neil Young "Living With War"

Rock mit dem Holzhammer
(CD; Warner)

"Neil Young macht ein politisches Album!" – "Oh nein, bewahre."
So in etwa sah meine Reaktion aus, als ich von "Living With War" erfuhr. Das konnte nichts werden. Ich hatte es im Gefühl. Aber es wurde noch schlimmer. "Living With War" ist eines der grausamsten Alben, das in den letzten Jahren in meinem CD-Player gelandet ist. Wäre es nicht Neil Young, es wäre mir völlig egal. So ist es traurig. Young kann Musik machen, schöne, bewegende, solche die mich berührt. Kommt er aber politisch, höre ich lieber weg. Das ging noch nie wirklich gut. Auch dieses Mal nicht. Kostprobe gefällig:
"Let's impeach the president for lying/ And leading our country into war/ Abusing all the power that we gave him/ And shipping all our money out the door."
Hat jemand schon einmal platter 'gedichtet'? Meint Young, damit noch den letzten Zweifler davon zu überzeugen, dass Bush untragbar ist? Denkt der gute alte Mann wirklich, derartige Holzhammer-Lyrik bewegt etwas? Ich muss zugeben, ich habe mir nicht alle Texte bis ins letzte Detail angesehen. Dafür waren sie mir dann doch zu platt. Aber als ich den offenbar ernst gemeinten Vorschlag hörte, Colin Powell solle Bush nachfolgen ("Looking For A Leader"), war es vorbei. Er war es schließlich, der vor laufenden Kameras im Sicherheitsrat von Massenvernichtungswaffen phantasiert hat. Sorry, Neil. So nicht.
Noch ein paar Worte zur Musik: Young rockt auf "Living With War" in bekannter Manier. Dazu kommt ein vielstimmiger Chor, der dem Ganzen noch ein bisschen mehr Pathos gibt. Damit reicht es dann endgültig. [hb: @]



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