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[ Inhalt ]Ausgabe #704 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Jeff Beck "Rock'n'Roll Party Honoring Les Paul"

Rock'n'Roll-Tribut mit der großartigen Imelda May, ihrer Band und weiteren illustren Gästen
(CD, DVD; ATCO)

Der Gitarrist Lester William Polsfuss, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Les Paul (9.6.1915-13.8.2009), war ein Pionier und Innovator; neben seiner Spieltechnik war er maßgeblich an der Entwicklung moderner Mehrspuraufnahmetechniken sowie diverser Echo- und Halleffekte beteiligt, die den Sound der Rock'n'Roll-Gitarristen der 1950er prägten, die wiederum auch den jungen Jeff Beck beeinflussten.
Anlässlich Les Pauls 95. Geburtstag initiierte Jeff Beck eine Tribut-Party im New Yorker New Yorker Iridium Jazz Club, wo der Zelebrierte bis zu seinem Tod jeden Montag mit seinem Trio aufgetreten war.
Um die Interpretation von acht der bekanntesten Stücke von Les Paul (und Mary Ford) herum zollt Jeff Beck nach "Crazy Legs" (1993) mit diesem Live-Mitschnitt auch mal wieder ausgiebig seinen Rock'n'Roll-Wurzeln Tribut, die von Rocky Burnette über Bill Haley, Little Richard, Elvis, Gene Vincent, Songs aus dem Film "The Girl Can't Help It" (1956) bis hin zu The Shadows reichen. Die großartige Imelda May, ihre Band um Gitarrist/Ehemann Darrel Higham und Gäste wie Brian Setzer, Soul-Veteran Gary U.S. Bonds und New-Orleans-Funk-Nachwuchs Trombone Shorty erweisen sich dabei als ideale Begleiter. Vor allem Becks Gitarre und Imelda Mays Stimme umfauchen sich in diesem Kontext wie zwei liebestolle Wildkatzen.
Während Highlights wie beispielsweise eine schweißtreibende Version von "The Train Kept A Rollin'", das von Imelda May zutiefst ergreifend gesungene "Cry Me A River" oder die dramatische Adaption des 1964er The Shangri-Las-Hits "Remember (Walking In The Sand)" auch auf dem zwanzig Stücke währenden CD-Auszug prächtig herüberkommen, wird die DVD mit insgesamt 27 Stücken und reichlich Hintergrundmaterial im Bonus-Teil der Intention und dem Spaß dieses Happenings deutlich gerechter – was einmal mehr fragwürdig erscheinen lässt, warum Fans, die ab und zu hören + sehen und wahrscheinlich öfter komplett hören wollen, doppelt blechen oder umständlich rippen müssen? Nicht nur diesbezüglich sollte eine kundenfreundlichere Denke bei Plattenfirmen Einzug halten! [bs: @@@]



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