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[ Inhalt ]Ausgabe #702 vom ..
Rubrik Kolumne

Central Park "Reflected"

Progressive Rock – Laut Albumcover: »9 tracks, 61 minutes, 12 notes, 1543 words, 7 torn strings, 1 broken bass drum skin«
(CD; Rockville)

Mit viel Liebe zum Genre hat sich die Münchener Band Central Park in den letzten Jahren einen guten Namen in der deutschen Prog-Szene bei diversen Live-Auftritten erspielt. Zwar debütierte das Quintett 2006 mit der CD/DVD "Unexpected", doch die Beteiligten sind alles andere als grünschnäbelige Jungspunde. Die Herrschaften waren teilweise schon seit Jahrzehnten (!) in diversen süddeutschen Bands aktiv und gehören ausnahmslos jener Generation an, die mit der Musik der 1970er aufgewachsen ist. Das hört man ihrer Musik auch deutlich an, die sich ungeniert (und unverkrampft) dort zu Hause fühlt, wo sich die jungen, hippen Bands nur heimlich hinein verirren, nämlich in den Untiefen des Progressive Rock.
Seit Mitte 2010 steht der Band gesanglich Jannine Pusch vor. Sie ist eine klassische Rockröhre, deren stimmliche Möglichkeiten den Sound der Truppe wenn schon nicht revolutioniert, dann doch zumindest erheblich verändert hat. Die aktuellen Central Park klingen (zum Großteil) energischer und rockiger denn je: Es pulsiert die Rhythmussektion, die Retro-Keyboards wabern, die Gitarrenriffs setzen stakkato-artige Akzente, dazu singt Jannine Pusch (Nomen ist Omen) mit ihrer druckvollen, manchmal überraschen gefühlvollen Stimme. Das Ergebnis klingt fast so, als ob die alten Uriah Heep der frühen 1970er mit Emerson, Lake & Palmer und Candice Night abrocken würden. Durch das behutsame Beifügen moderner elektronischer Elemente nutzt sich der klassische Progrock-Breitwandsound der Band auf Albumlänge nicht ab.
Wer auf den Sound der guten alten Zeiten steht, der ist mit "Reflected" bestens bedient. Anspieltipps: Der (obligatorische) Longtrack "Visions Of Cassandra", das elegische "The Last Tear" und "Guns R Us". [sal: @@@]



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