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[ Inhalt ]Ausgabe #672 vom ..
Rubrik Kolumne

Barry Cleveland "Hologramatron"

Progressive Rock/Fusion/Avantgarde – 21st century protest avant-rock album
(CD; Moonjune)

Seit Wochen bekomme ich das Album "Hologramatron" von Barry Cleveland nicht mehr aus meinem Player und das hat mehrere Gründe: Da wären die exzellenten, bitterbösen Texte, die in ungewohnter Schärfe auf den Zustand der Gesellschaft in den USA schießen, ohne plump und plakativ zu werden; da wäre die exzellente Mischung aus aggressivem Progressive Rock (à la King Crimson), groovendem, unverkrampften Fusion-Jazz, leichten Ethno- und Ambient-Einflüssen (wie ein Hauch von Brian Eno), gespickt mit einigen Sixties-Anleihen und zahlreichen originellen Zitaten und Wendungen; da wäre die überzeugende, warme Produktion und da wären die herausragenden Einzelleistungen in der Band, namentlich von Barry Cleveland an der Gitarre, Michael Manring am Bass, Celso Alberti an den Drums und der Sängerin Amy X. Neuburg, die einigen Songs mit ihrem Gesang die nötige Schärfe gibt. "Hologramatron" gehört zu den wenigen Alben der letzten Jahre, die ich von Anfang bis Ende durchhören möchte.
Cleveland, der nach ersten Jazz- und Fusion-Alben ("Mythos", 1986; "Voluntary Dreaming", 1990; "Memory & Imagination", 2003, "Volcano", 2004) viele Jahre als Journalist gearbeitet hat, nahm sich viel Zeit für sein Comeback: In "Hologramatron" steckt viel Sorgfalt und gebündelte Kreativität, aber auch aufgestaute Frustration und Wut in seiner furiosen Kapitalismus-Kritik. Mir ist dieses Jahr kein Album im Progsektor untergekommen, dass mich mehr beeindruckt hat.
Auf Clevelands Myspace-Seite kann man das komplette Album (minus der drei Remixe im Anhang) anhören: Das wütende "Lake Of Fire", das melancholische "Stars Of Sayulita" und die beiden Instrumental-Nummern "You'll Just Have To See It To Believe" und "Abandoned Mines" sollten einen guten Eindruck von der gesamten Bandbreite des Albums vermitteln. [sal: @@@@@]



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