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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #634 vom 29.06.2009
Rubrik Live - Musik spüren

Hazmat Modine, 26.4.2009 in Mannheim

Stilmix vom Feinsten

Der Bandname Hazmat Modine ist eine Abkürzung für 'hazardous materials' (gefährliche Materialien) und 'modine' (ein gigantisches Heißluftgebläse). Der Name passt genau. Die Energie, die die Musiker mit ihren Instrumenten – Tuba, Trompete, zwei Mundharmonikas und Saxophone – verbreiten, ist in der Tat gefährliches Material für Körper und Seele.
Der Kopf, Arrangeur, Sänger und Mundharmonikaspieler Wade Schumann, der als Kunsthistoriker an der Kunstakademie in New York und als Maler sein Geld verdient, beschreibt die Musik von Hazmat Modine: "Es ist eine Mischung aus allen Musikrichtungen, die ich liebe." Und er liebt viele Musikrichtungen: Klezmer, Blues, Jazz, Gypsy, Soul, Rock. Die Band mixt alle Stile zu einem harmonischen Cocktail, der swingt, ein gutes Gefühl gibt und das Publikum tanzen lässt. Eine wilde Mischung! Dies ist auch die Botschaft von Wade Schumann: "Die Leute, die unsere Konzerte besuchen, sollen Spaß haben." Die Musiker haben richtig Spaß auf der Bühne und dieses Gefühl steckt an. Schumann hat alles mit Leichtigkeit unter Kontrolle: Er tanzt auf der Bühne, springt, spielt auf der Bühne liegend Mundharmonika, plaudert mit der Band und den Zuschauern. Die Stimme von Schumann hat eine enorme Bandbreite, manchmal hört sie sich an wie Louis Armstrong, dann wieder wie die Soulstimme von Otis Redding, in einigen Parts lässt sie an Tom Waits oder Randy Newman denken. Ihre aktuelle CD "Bahamut" ist ein guter Einstieg, um die Musik kennen zu lernen, aber "Hazmat Modine" sind und bleiben eine Live-Band. [ad]


Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:


Permalink: http://schallplattenmann.de/a118201


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