Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

[ Inhalt ]Ausgabe #630 vom ..
Rubrik Kolumne

Eric Woolfson "Eric Woolfson Sings The Alan Parsons Project That Never Was"

AOR/Soft Rock – Eric Woolfson zeigt, warum das Alan Parsons Project nicht das Eric Woolfson Project hieß
(CD; Limelight)

Eigentlich hat Eric Woolfson mit 'Progressive Rock' nicht viel am Hut. Selbst das exzellente Alan-Parsons-Project-Debüt "Tales Of Mystery And Imagination" ist nur im weiteren Sinne 'proggy', aber die aufwendigen Arrangements und das stimmige Konzept machten die Scheibe zum Kult-Album, auch unter Prog-Fans. Danach entfernte man sich schnell und zielstrebig von komplexeren Musik-Strukturen und produzierte themenbezogene Soft-Rock-Alben, die eine Weile sehr populär waren. Doch das ist lange her und mittlerweile können sowohl der Namensgeber Parsons, als auch der Haupt-Songwriter Woolfson nur noch auf Nilhochwasser warten (sprich altes Material überarbeitet wiederveröffentlichen), ihre Flamme ist erloschen.
Quasi als ein Nebenprodukt der Suche nach Bonus-Tracks für die unlängst remasterten Wiederveröffentlichungen der klassischen APP-Scheiben erscheint nun "Eric Woolfson Sings The Alan Parsons Project That Never Was", eine Sammlung alter Demo-Aufnahmen, ein bisschen aufgemotzt und leidlich fertig produziert. Schnell wird klar, warum es die zehn Songs nie auf ein Album geschafft haben: Mit einer Ausnahme ("I Can See Round Corners") sind alle Songs deutlich schwächer, als das gewohnte Project-Material oder schlichtweg Selbst-Plagiate bekannter Nummern. Dazu kommt Woolfsons limitierter und eintöniger Gesang und eine zweidimensionale Produktion. Mag sein, dass Woolfson der wichtigere Song-Autor der beiden war, in Sachen Sound und Produktion kann er Parsons bei seinen Nachbesserungen nicht einmal annähernd das Wasser reichen. Das Album ist schlichtweg sterbenslangweilig, selbst für einen nostalgischen APP-Fan wie mich. Ein guter Song reicht einfach nicht aus, um den Kauf wirklich empfehlen zu können. Nur für unverbesserliche Fans. [sal: @]



Permalink: http://schallplattenmann.de/a118102


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de