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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #608 vom 24.11.2008
Rubrik Feature

Inselplatten von Florian (Long Distance Calling)

Florian, Gitarrist der Post-Rocker Long Distance Calling, hat uns mit echter Fanbegeisterung seine Inselauswahl verraten. Zumindest dürfte damit geklärt sein, wer für die harten Parts zuständig ist:

  • Guns N' Roses "Appetite For Destruction" – Schlicht und ergreifend die beste Platte aller Zeiten. Keinerlei Diskussion. Dieses Album hat mein Leben von einem Tag auf den anderen komplett verändert. Auch heute, 15 Jahre nach dem Kauf, hat sie für mich nichts von ihrer Magie verloren.
  • Guns N' Roses "Use Your Illusions 2" – Diese Platte war quasi mein Einstieg in die Band. Sie ist die bessere der beiden "Use Your Illusions"-Alben. Bei Songs wie "Estranged" kann man hören, dass Axl Rose trotz seiner ganzen Macken und dummen Aktionen ein unglaublicher Songwriter ist, bzw. war.
  • Anathema "Eternity" – Für mich die beste Platte von Anathema, auch wenn die nachfolgenden Veröffentlichungen vermutlich insgesamt besser sind. Auch hier war das für mich der erste Kontakt mit der Band. "Eternity" hat mich in meiner Art Songs zu schreiben sehr beeinflusst. Auch wenn der Sound nicht der beste ist und die Band ziemlich holprig spielt, hat dieses Album eine ganz spezielle Magie, die die Band so nicht wieder hinbekommen hat.
  • Pink Floyd "Wish You Were Here" – Für mich das ausgereifteste Werk von Pink Floyd. Ein absoluter Meilenstein. Mit Songs wie "Welcome To The Machine" oder "Shine On You Crazy Diamond" und natürlich dem Titelsong kann aber auch einfach nichts schief gehen.
  • Pantera "Far Beyond Driven" – In Sachen Aggression und Brutalität nicht zu übertreffen. Für mich ist Pantera die härteste Metal-Band aller Zeiten. Sicherlich gibt es schnellere Bands, aber keine ist so tight und unfassbar heavy wie Pantera. "Far Beyond Driven" war der Höhepunkt.
  • Tiamat "Wildhoney" – Auch wenn ich eigentlich kein richtig großer Fan von Tiamat bin – das hier ist einfach der Oberhammer! Unglaubliche Atmosphäre und unglaubliche Songs. Die Platte hat damals in der Metal-Szene für offene Münder gesorgt, weil es sowas noch nie gegeben hatte. Leider konnte die Band dieses Level danach nie wieder auch nur ansatzweise erreichen.
  • Portishead "Dummy" – Gänsehaut von vorne bis hinten. Die Stimme von Beth Gibbons ist einfach der Burner! Eigentlich die optimale Platte für einen Abend mit einer Dame, aber da das ja eine einsame Insel ist, kann man sie auch super allein hören. Obwohl – eventuell trifft man ja doch auf eine nette Insulanerin...
  • Faith No More "King For A Day, Fool For A Lifetime" – Eine Wahnsinnsplatte einer Wahnsinnsband, die – wie ich finde – nie so erfolgreich war, wie sie es verdient gehabt hätte. Welche andere Band kann von sich behaupten auf einer Platte Hardcore und Swing zu vereinen? Über den Gesang von Mike Patton braucht man eigentlich eh kein Wort mehr zu verlieren, der ist einfach eine Liga für sich.
  • Led Zeppelin "4" – Auch hier wieder ein absolutes 'must have'. Die Songs, der Sound und der Gesang von Robert Plant knallen alles andere spielend an die Wand. Wer "Stairway To Heaven" und "Black Dog" auf einem Album hat, der hat sowieso schon gewonnen. Nicht umsonst eine der größten Bands aller Zeiten.
  • Porcupine Tree "In Absentia" – Diese Platte hat mich getroffen wie ein Blitz. Ich hab sie mir im Laden angehört und schon nach 30 Sekunden des ersten Songs gekauft. Hier stimmt einfach alles: geiler Sound, geile Songs. Natürlich hab ich mir auch alle anderen Platten besorgt und für geil befunden, aber so sehr gekickt wie "In Absentia" hat mich keine davon.
[dmm]


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