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[ Inhalt ]Ausgabe #599 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Georg Friedrich Händel / The Sixteen, Harry Christophers "Messiah"

Klassik – Immer wieder der "Messias"
(3CD; Coro)

Der "Messias" (oder wie es korrekterweise wegen der englischen Texte heißen muss: "Messiah") ist, neben der "Feuerwerksmusik" und der "Wassermusik", die bekannteste und populärste Komposition von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Gerade in England, das lange Wirkungsort, ja Heimatland des gebürtigen Hallensers war, ist der "Messiah" unglaublich populär und gehört zur Alltagskultur. Zahlreich sind die Aufnahmen britischer Chöre und Orchester. Dabei ist für jeden Gusto etwas dabei: Von der mitreißenden, historisch völlig unkorrekten Version auf modernen Instrumenten mit riesigen Chören bis hin zur dezenten, historisch-informierten, auf Original-Instrumenten umgesetzten und sorgfältigst interpretierten Version, die dem ursprünglichen Klang so nahe wie möglich sein will.
Zu letzterer Kategorie gehört diese Neueinspielung des renommierten englischen Ensembles The Sixteen unter der Leitung von Harry Christophers. Zusammen mit international anerkannten Sängern (allen voran Mark Padmore, Tenor und Carolyn Sampson, Sopran) legen The Sixteen bereits ihre zweite Einspielung des "Messiah" vor (nach einer Live-Version 1996) und belegen mit dieser ihre Kompetenz in Sachen Barock und Händel. Das Oratorium ist schlank und transparent im Klang, der Chor ist präzise, die Solisten sind nicht nur den Partituren problemlos gewachsen, sie haben sich offenbar auch Gedanken gemacht, worin die Unterschiede zwischen barocken und klassischen Vokalwerken liegen. So fällt bei der Aufnahme vor allem der kompetente Gesang auf. Wenn der dann noch von einer so honigsüßen Stimme wie jener der Sampson stammt, dann wähnt man sich tatsächlich in himmlischen Sphären.
Ein weiteres Plus: Auf einer Bonus-CD findet man eine knapp einstündige Zusammenstellung aus anderen Händel-Werken, selbstverständlich interpretiert von The Sixteen. [sal: @@@@]



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