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[ Inhalt ]Ausgabe #597 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Joseph Haydn / Bart van Oort "Klavierstücke"

Klassik – Joseph Haydn: historisch korrekt, neu entdeckt
(5CD; Brilliant)

Zwischen all der vertrauten Klaviermusik von Beethoven, Bach, Mozart, den Romantikern und den Impressionisten scheint die umfangreiche Literatur für Klavier von Joseph Haydn (1732-1809) fast unbeachtet vom Klassikbetrieb. Zwar gibt es Einspielungen jeglicher Couleur, doch nur wenige bleiben nachhaltig in Erinnerung. Haydn, dessen Musik eh unter dem Vorurteil leidet, brav und bieder und konservativ zu sein, schrieb Klavierwerke, die sich offensichtlich dem Geschmack und (vor allem) den Gewohnheiten der durch das romantisierende Pianoforte-Spiel geprägten Hörer entzieht: Haydns Klaviermusik eignet sich schlecht für energiegeladenen Pathos, große Gefühle, pianistische Kapriolen und protziges Imponiergehabe. Dass Haydns Klaviermusik auch heute noch einen Skeptiker (wie mich) überzeugen kann, belegt der niederländische Pianist Bart van Oort mit seinen Einspielungen auf der vorliegenden Box "Klavierstücke" nachhaltig.
Van Oort spielt die (zumeist kürzeren) Nebenwerke auf einem Hammerklavier (international "Fortepiano" genannt), also just jenem Instrument, auf dem Haydn sie komponierte und aufführte und das sich im Klang, in der Dynamik und im Anschlag erheblich vom modernen Konzertflügel unterscheidet. Der klare, trockene Klang des Hammerklaviers hilft, die Musik Haydns zu entromantisieren und sie stringent zu entschlüsseln.
Mindestens ebenso hörenswert (und im Falle der Sonaten sogar mit einem sehr hohen Repertoire-Wert) sind die ebenfalls unter der Beteiligung Bart van Oorts auf dem Budget-Label Brilliant veröffentlichten Einspielungen aller Klaviersonaten (10 CDs, 2000) und der Klaviertrios mit dem wunderbaren Van Swieten Trio (10 CDs, 2005), dessen Pianist der Niederländer ist. Nicht nur preislich, sondern auch interpretatorisch sind diese umfangreichen Einspielungen hörens- und (wieder-)entdeckenswert. [sal: @@@]



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