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[ Inhalt ]Ausgabe #596 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Esbjörn Svensson Trio (E.S.T.) "Leucocyte"

Jazz – Esbjörn Svenssons lebendiges Vermächtnis
(CD; Act)

Esbjörn Svenson ist tot, gestorben bei einem Tauchunfall am 14.6.2008. Der wichtigste und einflussreichste Pianist (nicht nur) seiner Generation im europäischen Jazz wurde nur 44 Jahre alt und hinterlässt zweifelsohne eine riesige Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Die Art und Weise, wie er mit seinem Trio Jazz, Rock und Drum'n'Bass-Elemente verband und zu einem neuen Sound zusammensetzte, eröffnete dem Jazz nicht nur neue Hörerkreise sondern insgesamt neue Perspektiven. Das charismatische und energiegeladene Trio hat viele Nachahmer gefunden, aber keiner arbeitete so kompromisslos, so stetig an sich, wie das Esbjörn Svensson Trio.
So ist dann "Leucocyte", das letzte Album der Band, auch folgerichtig ihr radikalstes, kompromisslosestes, innovativstes. Die Aufnahmen fanden während einer Australien-Tour im Januar 2007 statt. Zwei lange Tage jammte das Trio und spielte insgesamt neun Stunden Musik ein, von denen "Leucocyte" nun die Essenz präsentiert: Ein letztes Mal spielt sich die Formation in einen kreativen Rausch. E.S.T. waren letzten Endes ebenso eine Rock-Band wie ein Jazz-Trio, noch nie war das deutlicher zu hören als hier. Das Album schwebt in einem Sound zwischen, nein über Jazz und Rock, zwischen akustischer Stille und psychedelisch-elektronischem Feuerwerk.
Möglich, dass "Leucocyte" in dieser Forum nicht erschienen wäre, wenn Svensson nicht verunglückt wäre. Das Album ist in seiner lebendigen Improvisation dennoch ein würdiger Schlusspunkt seines Schaffen, keinesfalls posthume Flickschusterei. In der vergänglichen Genialität der Improvisation lag stets die Kunst des Trios. Ein letztes Mal pulsiert die Musik von E.S.T. einem lebendigen Traum gleich auf "Leucocyte". Tack Esbjörn... [sal: @@@@@]



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