Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

Warning: fopen(http://ecs.amazonaws.de/onca/xml?AWSAccessKeyId=AKIAJMBKEDYEQI3MTX2Q&AssociateTag=derschallplatten&Condition=All&ItemId=B0018OKH0U&Operation=ItemLookup&ResponseGroup=Images&Service=AWSECommerceService&Timestamp=2019-09-22T15%3A25%3A00Z&Signature=%2B4%2BnIwa0F68t5/OI2WtnucmGNWg/3U9woYXyBSC9fGM%3D): failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 503 Service Unavailable in /is/htdocs/wp1005232_1QIRQTV3PI/www/spm/spm_tool/include/production_inc.php on line 63

[ Inhalt ]Ausgabe #589 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Mieczysław Weinberg / Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund "Concertos"

Klassik – Betörende, verspielte, unkitschige Schönheit
(SACD; Chandos)

Schon bei meiner Besprechung der 2007 erschienenen CD mit Cello-Sonaten von Mieczysław Weinberg (1919-1996), lobte ich die "intimen, wie intensiven Werke" des russischen Komponisten polnischer Abstammung, die "von einer seltenen unkitschigen Schönheit" seien. Bereits bei den ersten Takten der vorliegenden CD mit vier seiner Konzerte (darunter zwei Premieren), eingespielt vom warm klingenden Göteborger Symphonieorchester unter der Leitung von Thord Svedlund, fühle ich mich in meinem Urteil bestätigt: Weinbergs Musik ist verträumt und verspielt, melodisch und tonal, keineswegs aber banal oder gar anbiedernd.
Sowohl bei den beiden Flötenkonzerten (Solist: Anders Jonhäll), als auch beim Klarinettenkonzert (Solist: Urban Claesson) und der wundervollen Fantasie für Cello und Orchester (Solist: Claes Gunnarsson) greift Weinberg nicht auf abgegriffene (romantische oder impressionistische) Modelle zurück, um vordergründigen Wohlklang zu erzeugen, sondern füllt stattdessen seine Kompositionen mit einer Vielzahl von Melodien, Melodie-Fragmenten und Rhythmen auf, die den osteuropäischen und jüdischen Volksmusiken entliehen zu sein scheinen, in Wirklichkeit aber auf den Kreativen selbst zurückzuführen sind.
Die auf dieser CD zusammengefassten Ergebnisse sind eine eindrucksvolle Aufforderung für jeden Klassik-Hörer, sich näher mit diesem hierzulande fast nicht wahrgenommenen Komponisten zu beschäftigen. [sal: @@@@]



Permalink: http://schallplattenmann.de/a117147


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de