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[ Inhalt ]Ausgabe #589 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Franz Schubert / Artemis Quartett · Truls Mørk "Streichquintett · Quartettsatz"

Klassik – Wie Phönix aus der Asche
(CD; Virgin Classics)

Wenn bei einem (Streich-)Quartett ein Mitglied ausscheidet, ist der Verlust sehr schwer zu kompensieren: Zu sehr baut ein Quartett auf Geschlossenheit, Erfahrung, blindes Verständnis und Verständigung auf. Wenn gleich zwei Mitglieder wegfallen, scheint der Qualitätseinbruch, ja der Zerfall unabwendbar. Nicht so beim Berliner Artemis Quartett: Natalia Prischepenko (v) und Eckart Runge (vc) holten mit Friedemann Weigle (va) und Gregor Sigl (v) zwei ihren Vorgängern ebenbürtige Musiker dazu und – und dies ist das Entscheidende – sie harmonierten sofort miteinander. Das Quartett konnte sein Weltklasse-Niveau halten und die FAZ wundert sich: »Das Artemis-Quartett hat mit seinen neuen Mitgliedern auf Anhieb eine verblüffend 'alte' Geschlossenheit erreicht.«
Verwegener Mut und ungebrochene Innovation sind Attribute, die man gemeinhin mit der Kammermusik von Franz Schubert (1797-1828) verbindet. Dies gilt in besonderem Maße für die beiden hier eingespielten Werke, dem Quartettfragment, c-moll, D.703 (meistens als "Quartettsatz" bezeichnet) und dem Quintett für zwei Violinen, zwei Celli und Bratsche, C-dur, D.956. Die vier Musiker spielen (im Falle des Quintetts gemeinsam mit dem norwegischen Cellisten Truls Mørk) traumwandlerisch sicher miteinander. Sie setzen Schuberts Musik in ein hochspannendes, mal zerbrechliches, dann wieder kraftvolles, mal optimistisches, bald resignierendes Klangbild um: Schuberts Zerrissenheit zwischen Lebenswillen, leidenschaftlicher Emotionalität und der Tragik seines Schicksals habe ich nie besser umgesetzt gehört. Dem Artemis Quartett gelingt es, sowohl die fragilen, als auch die dramatischen Aspekte der Kompositionen glaubwürdig umzusetzen. Ein heißer Anwärter auf das beste kammermusikalische Album des Jahres. [sal: @@@@@]



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