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[ Inhalt ]Ausgabe #575 vom ..
Rubrik Feature

Johann Friedrich Fasch / Capella Savaria Baroque Orchestra, Mary Térey-Smith "Passio Jesu Christi"

Klassik – Wiederzuentdeckende Passion eines Bach-Vorläufers
(CD; Naxos)

Johann Friedrich Fasch (1688-1758) war nicht nur ein Zeitgenosse des großen Johann Sebastian Bach (1685-1750), er gehörte auch zu den Komponisten, die Bach selbst schätzte. Heutzutage ist Fasch bestenfalls noch als Instrumentalkomponist (vor allem für seine Bläser-Sonaten und -Konzerte) bekannt, er gehört aber auch zu den ersten, die die seinerzeit populäre Text-Vorlage "Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus" ("Brockes-Passion") von Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) vertonten, die ebenso Georg Friedrich Händel (1685-1759), Georg Philipp Telemann (1681-1767) und andere Zeitgenossen in Noten gefasst haben.
Wenn auch unbekannt, so entpuppt sich Faschs Version als durchaus gelungene Umsetzung der Passionstoffs. Die Komposition birgt, vor allem im zweiten Teil, bewegende Arien, schöne Chorpassagen und exquisite Instrumental-Passagen, hier hört man seine Erfahrung mit Instrumentalmusik ganz deutlich. Bei der vorliegenden Aufnahme hätte ich mir einen besser verständlichen Chor gewünscht und ebensolche Solisten: Weder Chor, noch Solisten scheinen wirklich der deutschen Sprache mächtig zu sein. Auch der Klang der Aufnahme lässt zu wünschen übrig und trägt keinesfalls zum Verständnis bei. Trotz dieser Einschränkungen in der Umsetzung ist das Album auf jeden Fall eine Entdeckung wert, zumal es die derzeit einzig erhältliche Einspielung der Passion von Johann Friedrich Fasch ist.
Vielleicht nutzt ein arrivierteres (deutsches?) Ensemble die Gunst der Stunde (es jährt sich der 250. Todestag des Komponisten) und erinnert mit einer souveräneren Einspielung daran, dass hörenswerte Barock-Oratorien nicht nur von den großen Namen der Epoche geschrieben wurden. Diese Aufnahme deutet das Potential der Musik leider nur an. [sal: @@]



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