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[ Inhalt ]Ausgabe #574 vom ..
Rubrik Texte - lesen oder hören

Frank Schablewski, Jacques Gassmann, Thomas Buhr "Spielraum"

Poetry & Electronica – Wie ein im Orbit Schwebender
(CD; Rimbaud)

Lyrik? Kein Markt, nirgends! Selbst der legendäre Ernst Jandl verkaufte von seinen letzten Gedichtbänden in Deutschland nur je 300 Stück. Dann kam Spoken Word oder Live-Literatur, eine Bewegung aus dem Nuyorican Poets Cafe in New York vor rund 15 Jahren über den Atlantik geschwappt. Ich selbst war in New York mittendrin, lernte die Stars der Szene kennen und organisierte dann in Köln mit New Yorker und deutschen Poeten Events, auch auf der Popkomm. Das ist zehn Jahre her. VIVA war damals nicht interessiert. Der WDR brachte den formidablen Kölner Waschsalon. Und jetzt auch Live-Lyrik. Statt der Lyrik stieg aber kometengleich die Comedy auf.
Doch es gibt sie noch, die echten Lyriker: Frank Schablewski zählt zu den Wenigen, die schreiben und rezitieren und auch ins Aufnahme-Studio gehen. Seine ausgebuffte Lyrik spricht er zu den hinreißenden Electronica-Sounds von Jacques Gassmann und Thomas Buhr. Frank Schablewski klingt durch die Sounds mal wie einer, der auf der Intensivstation liegt und in Gedanken spricht ("Atemluftbrücken"). Oder wie ein im Orbit Schwebender, der seine letzte Botschaft aufspricht ("Dort Sein"), oder aus dem Jenseits, wie auf dem Titelstück "Spielraum" zu hören. Das Album hat Tiefe, erinnert mich an Kurzgeschichten von Samuel Beckett, allen voran "Ping".
"Spielraum" ist verstörend, faszinierend und die Bedeutung wächst im Hirn mit jedem Hören, dass es in den Synapsen prickelt. Tipp! [vw: @@@@]



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