#552 vom 17.09.2007
Rubrik Kolumne, Artikelreihe Peters Honky Tonkin' #14
Dale Watson "From The Cradle To The Grave"
Traditioneller Country – ein persönliches und äußerst Gelungenes Tribute an Johnny Cash
(CD; Hyena)
Den Deal mit Sony lehnte Dale Watson angeblich ab, weil die Herrschaften lieber Studiomusiker statt seiner Lone Stars spielen sehen wollten. Gut gemacht! Auf "From The Cradle To The Grave" spielt Watson mit seiner Band und das sorgt dafür, dass diese überaus traditionelle Platte immer frische Luft atmet. Dale Watsons immerhin 15. Album ist sein persönliches Tribute an den großen Man in Black. Dabei stammen alle Songs aus Watsons Feder, eine Coverversion sucht man vergebens. Allein der Stil der Rhythmus-Gruppe ist mehr als nah an dem der berühmten Tennessee Three (boom - chicka - boom...), kein Song ist länger als drei Minuten. Die Themen sind die der Menschen, die immer vergessen werden, Gestrandete, "Justice For All". Dale Watson posiert auf dem in Sepia gestalteten Cover ganz in schwarz vor dem Grabstein der Country Musik. Das ist seine Art von Humor und der tut dem Genre, ebenso wie die vorliegende CD, äußerst gut. [pb: @@@@]
<#276: Dale Watson & His Lone Stars "Preachin' To The Choir"> [pb:Â @@@@]
<#276: Dale Watson & His Lone Stars "People I've Known, Places I've Been"> [pb:Â @@@@]
<#276: Dale Watson "Every Song I Write Is For You"> [pb:Â @@@]
<http://www.dalewatson.com/>
Verweise auf diesen Artikel aus späteren Ausgaben:
@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight
Permalink: http://schallplattenmann.de/a116209