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[ Inhalt ]Ausgabe #513 vom ..
Rubrik Feature

Sal's Prog Five (+5) · Sal's Classics Five (+5) · Five Extras (2006)

Im Jahr 2006 munkelte man in den arrivierten Musikgazetten zunehmend die P-Frage: »Gibt es ein Revival des Progressive Rock?« Es gab allerlei Obskures bei den Berichten der Kollegen von Spiegel, Taz, Musik Express & Co., nur das, was sich in der Prog-Szene seit Jahren etabliert und bewegt, war niemals dabei. Merke: Ein Mellotron macht noch keinen Artrock; eine Spieldauer von über 4 Minuten ist noch nicht notwendigerweise eine epische Suite. Prog gab es dieses Jahr dennoch, und gar nicht mal zu knapp. Hier sind meine Favoriten:

  • – Kompromisslose Avantgarde aus Frankreich.
  • – Das neue Album des US-amerikanischen Tausendsassas hat Reife, Ironie und Melodie.
  • – Hyperaktive Musik im Schnelldurchlauf.
  • – Gänsehaut erzeugendes Album aus deutschen Landen, intensiv.
  • – Düster und virtuos, verrückt und wirr: Belgien bleibt das Zentrum der Avantgarde.
Ebenso zu gut, um hier unerwähnt zu bleiben:
Fünf Neuerscheinungen mit klassischer Musik, die ich im Mozart- und Shostakovich-Jahr für besonders empfehlenswert hielt:
  • – Fantastische Kammermusik von Wolfgang Amadeus Mozart: Sowohl die Kompositionen, als auch das Ensemble sind die Entdeckung des Mozart-Jahres.
  • – Rattle entdeckt die Planeten und das Weltall: Und alles klingt neu und dennoch vertraut.
  • – Rattle und Shostakovich: Eine überragende Leistung, die keinen Vergleich zu scheuen braucht; die Berliner Philharmoniker mit der besten Orchester-Leistung des Jahres.
  • – Das Hagen-Quartett macht mit seiner Einspielung der drei populärsten Streichquartette von Shostakovich neugierig auf einen kompletten Zyklus.
  • – Der perfekte Einstieg in Takemitsus Klangwelt: Seit Wochen in meinem Player.
Reissues und Archiv-Aufnahmen:
  • – Kraftvoller, überraschender, überzeugender kann Beethoven nicht klingen.
  • – Die gebündelte Grimaud: Persönlichkeit und Non-Konformismus.
  • – Von einer Musik-Cassette gemastert und dennoch sensationelle Einspielung von Gulda.
  • – Wieder aufgelegter Wendepunkt der Neuen Musik.
  • – Die neue Referenz in Sachen Shostakovich-Symphonien, nun komplettiert und in einer Box erhältlich.
Last but not least noch fünf wild gemischte Favoriten:
  • – Der Mann mit der Mütze ist wieder da.
  • – A Freestyle Kiss To Hedy Lamarr.
  • – So rockig kann Trio-Jazz klingen.
  • – Kein Album klang in meinen Ohren betörender.
  • – Album des Jahres. Punkt.


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