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[ Inhalt ]Ausgabe #513 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Jonny Lang "Turn Around"

Blues'n'Gospel
(CD; A&M)

Seit einigen Jahren erregen überaus junge, weiße Musiker Aufsehen, weil sie sich dem Blues widmen und dabei weder jugendlich klingen, noch versuchen, ihn mit zeitgenössischeren Formen wie HipHop zu kreuzen. Jonny Lang ist – wie früher Kenny Wayne Shepherd und neuerdings Aynsley Lister – einer von denen, deren tiefe Stimme und virtuoses Gitarrenspiel mehr Lebenserfahrung vortäuschen als tatsächlich vorhanden ist. Mittlerweile ist der 27-Jährige seit dreizehn Jahren im Musikgeschäft. "Turn Around" ist – nachdem er mit Aerosmith, den Rolling Stones oder B.B. King spielte – sein fünftes Album.
Obwohl nicht herausragend, hat "Turn Around" bemerkenswerte Momente. Schon beim Auftakt signalisiert Jonny Lang, dass er sich dem Gospel nähern wird. Später stößt man immer wieder auf jubilierende Choräle und satten Orgelsound. Dazu kommen stampfige (beinahe Disco-)Rhythmen ("Thankful" oder "Anything's Possible") oder eine Anspielung auf den Worksong, aus dem sich der Blues entwickelt hat ("Turn Around"). Auch Balladen verschließt sich Jonny Lang nicht: "My Love Remains" klingt angenehm zerbrechlich, wird aber rasch gewöhnlich; "Only A Man" und "Last Goodbye" wirken jedoch nur noch gewollt. Zwischendurch fragt man sich sogar, ob er auch alte Prince-Platten gehört hat, selbst wenn er nie dessen exaltierte Fiebrigkeit erreicht.
Erfreuen kann sich an der nicht übertriebenen, aber durchaus vorhandenen Vielfalt oder an einzelnen Elementen. Insgesamt aber wirkt das Album trotzdem zu einfach – und ein wenig orientierungslos. [ms: @@]



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