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[ Inhalt ]Ausgabe #504 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

Keith Jarrett "The Carnegie Hall Concert"

Solo-Piano – Gottgleich! Vom Avantgardeschwirren über komplexen Boogie-Woogie bis zum himmlischen Salongeklimper
(2CD; ECM)

Wer alles spielen kann, der spielt manchmal gar nicht mehr. Keith Jarrett, 61, befiel in den 1990er Jahren ein Erschöpfungszustand, der ihn jahrelang vom Klavierspielen abhielt. Sein Solo-Auftritt "The Köln Concert" (1975) stand traurig in über einer Million Regalen. Und wir warteten.
Längst ist Keith Jarrett, der weltgrößte Solopianist des Jazz, wieder da. Wie beinhart inspiriert er spielt, das beweist sein geniales Solo-Konzert vom 26.9.2005 aus der New Yorker Carnegie Hall. Jetzt ist es, schlicht betitelt, als "The Carnegie Hall Concert" auf zwei CDs erschienen.
Nehmen wir Part I bis Part X mit einer durchschnittlichen Länge von rund sechs Minuten als freie, traumhafte Improvisationen Jarretts, so improvisiert er zusätzlich über die Themen von "The Good America", "Paint My Heart Red", "My Song", "True Blues" und "Time On My Hands" – als letzter und einziger Track nicht aus Jarretts Fingern, sondern von Vincent Youmans, Harold Adamson und Mack Gordon.
Wer alles spielen kann, der spielt manchmal alles. Und so entsteht in der New Yorker Carnegie Hall ein historisches Dokument, das sogar diejenigen mitreißen dürfte, die auf die melodischen Parts I bis IV des "Köln Concert" stehen und mehr Jazz nicht vertragen. Jarrett spielt, von coolen Zwischenrufen, kleinen Sprüchen ans Publikum und tosendem Applaus begleitet, schlicht gottgleich: vom Avantgardeschwirren über komplexen Boogie-Woogie bis zum himmlischen Salongeklimper. Kann ein Mensch mit einem Klavier mehr Hoffnung, Würde, Grazie, Stolz, Trauer, Schmerz, Zuversicht und Freude ausdrücken? Wohl kaum.
Und der Sound zieht mit. Produziert hat wieder Labelchef Manfred Eicher. "The Carnegie Hall Concert" gehört zu den wenigen CDs, die ich nie wieder aus den Händen geben werde. [vw: @@@@@]



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