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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #484 vom 15.05.2006
Rubrik Texte - lesen oder hören

Neil Slaven "Electric Don Quijote - Die ultimative Geschichte von Frank Zappa"

Detailreiche Biografie
(Kart., 451 S.; Bosworth)

Frank Zappa war von Anbeginn seiner Karriere einer der wenigen echten Grenzgänger zwischen Rockmusik und klassischer Musik, ein begnadeter Musiker und talentierter Komponist. Auch dreizehn Jahre nach seinem Tod ist er der Inbegriff für das Enfant terrible im Rockbusiness, dessen Lebensweg genauso bunt und abwechslungsreich war, wie seine Musik.
In "Electric Don Quijote" zeichnet der britische Musikjournalist Neil Slaven (übersetzt von Marie Mainzer) Zappas Leben von der Kindheit bis zum Tode detailreich nach. Dabei glänzt er mit enzyklopädischem Wissen nicht nur rund um Alben und Filme, alle relevanten Auftritte (und die dabei entstandenen Bootlegs), sondern auch mit zahlreichen anderen Details aus dem Zappa'schen Kosmos.
Die Stärke der Biografie ist dabei auch gleichzeitig ihr Schwachpunkt: Slaven listet bisweilen manchmal zu viele unnütze Daten auf, rasselt verdächtig nach Lexikon-Artikeln klingende Fakten (etwa über Edgar Varèse) herunter, die in dieser ausführlichen Form deplaziert wirken und befremdet den Leser immer wieder mit Aussagen wie "Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst". Dazu kommen einige drollige Fehler der Übersetzerin, die sich offenbar nicht ganz so gut in Zappas Universum auskennt wie Slaven selbst.
Wer mit diesen en gros eher kleineren Einschränkungen leben kann, erhält mit "Electric Don Quijote" eine lesenswerte Biografie, die sich bemüht, den Mythos zu entzaubern und Zappa als durchaus streitbaren Menschen darzustellen. Zu Wort kommen, neben Zappa in zahlreichen Interviews selbst, auch viele seiner ehemaligen Weggefährten. [sal:@@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a114519


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