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[ Inhalt ]Ausgabe #487 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Lou Rhodes "Beloved One"

Singer/Songwriter – Lamb-Frontfrau kehrt zurück zu ihren Wurzeln
(CD; Infinite Bloom)

Louise Rhodes war die Stimme der Band Lamb, die uns bis zum Abschlussalbum "Between Darkness And Wonder" regelmäßig mit wunderbar versiertem TripHop versorgten. Wo Lamb aber mit unterkühlter Elektronik und gebrochenen Beats ala Portishead arbeiteten, bestimmen auf "Beloved One" die akustischen Instrumente das Bild – und natürlich Rhodes' nach wie vor charismatische Stimme. Die Sängerin gibt sich auf Fotos als zur Natur zurückgekehrter, in Luft und Linnen gewandete Neo-Hippie, tatsächlich lebt sie seit geraumer Zeit in einer Landkommune. Dementsprechend sagt sie von sich, sie sei zu ihren Wurzeln zurückgekehrt; anders als bei Lamb gebe es nun keinen Unterschied mehr zwischen der privaten und der öffentlichen Lou. "Meine Mutter war eine Folk-Sängerin, also führe ich jetzt wohl diese Tradition weiter."
Nichts gegen Folk der guten alten Art. Allein, wenn sich Künstler auf die Scholle zurückziehen, ist das meistens wenig befruchtend für ihre Kunst – darüber könnte man ganze Abhandlungen schreiben. "Beloved One" ist darin keine Ausnahme. Es verbreitet entspannte Lagerfeuer-Atmosphäre mit gezupfter Gitarre und nur spärlich eingestreuten anderen akustischen Instrumenten; Rhodes' Stimme ist nach wie vor von einnehmender Schönheit, aber der Funke springt nicht über. Dafür nimmt Rhodes die Klischees, die sie bedient, viel zu ernst. Immerhin ist Andy Barlow von Lamb beim abschließenden "Why" als Songwriter mit von der Landpartie. Vielleicht erleben wir ja irgendwann ein Revival. Wünschenswert wär's. [tm: @@]



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