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[ Inhalt ]Ausgabe #481 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Calexico "Garden Ruin"

Indie-Border-Pop – diesmal mit etwas anderen Vorzeichen
(CD, CD+DVD, LP; City Slang)

Die seit ihrem letztem Studio-Album "Feast Of Wire" vergangenen drei Jahre nutzten Joey Burns (voc, g, keys, banjo, accordion, cello, perc) und John Convertino (dr, perc) außer zu einem Nebenprojekt mit Iron & Wine und vielfältigen Aufnahmen mit Nancy Sinatra, Laura Cantrell, Neko Case, Los Super Seven, dem Gotan Project sowie Marianne Dissard (der Mitsängerin auf "The Ballad Of Cable Hogue" von "Hot Rail"), um ihre Casa De Calexico merklich umzugestalten: Paul Niehaus (pedal-steel, g, hauptsächlich bei Lambchop), Jacob Valenzuela (tp), dazu die Deutschen Martin Wenk (tp, keys, g, banjo, glockenspiel) und Volker Zander (b, vibes) mischen nunmehr nicht nur live mit, sondern waren als Bandmitglieder bei den Aufnahmen zu "Garden Ruin" involviert; weitere musikalische Unterstützung fand man u.a. bei Nick Luca (keys), Produzent JD Foster (g, banjo, ukulele, mandolin, b, perc, b-voc) und Gästen wie Amparo Sanchez (voc, Amparanoia).
Das neue Songmaterial wurde weniger opulent orchestriert, es wirkt Gitarren-orientierter und somit geradliniger, mal countryesker, mal rockiger; die verspielteren Passagen tragen mitunter Züge des experimentellen Psychedelic Pop der späten 1960er Jahre. Als Sänger war Joey Burns bisher kaum ausdrucksstärker; textlich wirft er einen Blick aus dem idyllischen Garten der linksliberalen Künstlerkolonie Bisbee (im Südosten Arizonas, wo ein Großteil des Albums erarbeitet wurde) auf die ruinösen Umstände im Bush-Amerika und deren Folgen für die restliche Welt.
Mit diesem mutigen Schritt vollbringen Calexico das Kunststück, ihre unverwechselbare Band-Identität zu bewahren und dennoch rechtzeitig zu neuen Ufern aufzubrechen, bevor eine Festlegung auf ihr selbstkultiviertes Mariachi-Border-Ding weitere Entwicklungen womöglich zu erstarren drohte. [bs: @@@@]



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