Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

Warning: fopen(http://ecs.amazonaws.de/onca/xml?AWSAccessKeyId=AKIAJMBKEDYEQI3MTX2Q&AssociateTag=derschallplatten&Condition=All&ItemId=B000BM3MO8&Operation=ItemLookup&ResponseGroup=Images&Service=AWSECommerceService&Timestamp=2019-10-23T19%3A25%3A40Z&Signature=38qv/cRl0HVrN%2B5aTFEtoqxNqnGpQIolEAyaQN%2B6kZk%3D): failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 503 Service Unavailable in /is/htdocs/wp1005232_1QIRQTV3PI/www/spm/spm_tool/include/production_inc.php on line 63

[ Inhalt ]Ausgabe #474 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Richard Strauss / WDR Rundfunkchor Köln · WDR Sinfonieorchester Köln, Semyon Bychkov "Elektra"

Oper – Richard Strauss' schwere und schwierige Oper
(2SACD; Profil)

In den letzten Wochen kündigte der Westdeutsche Rundfunk in seiner morgendlichen Hörfunkwerbung im Pop-Mainstream-Programm WDR2 die nun vorliegende Einspielung der "Elektra" von Richard Strauss (1864-1949) unter dem russischen Dirigenten Semyon Bychkov an. Diese auf den ersten Blick gewiss nicht unübliche Art der Eigenwerbung kann bei genauerer Betrachtung nur verwundern, wenn man die schwierige Symphonieoper kennt. Die musikalische und textliche Orgie aus Mord, Rachsucht und Vergewaltigung ist gewiss nicht jedermanns Sache und selbst der eine oder andere Opernfreund wird damit seine Probleme haben.
Die Sorgfalt, mit der Bychkov und seine Kölner Musiker zu Werke gingen, verdient jedoch allergrößten Respekt. Das Orchester spielt unglaublich genau und arbeitet jede noch so feine Nuance der Partitur heraus. Die mehrjährige Vorbereitung und Einstudierung des Werks haben sich auf musikalischer Ebene gelohnt.
Ob man Deborah Polaski in der Titelrolle wirklich genießen kann, bleibt jedem selbst überlassen: Ihre Elektra ist hochdramatisch und stets an (eigentlich jenseits) der Schwelle zum Wahnsinn. Das mag dramaturgisch in einer Aufführung sehr überzeugend wirken, ist aber beim Zuhören oft genug anstrengend. Generell hätte ich mir dezentere Sänger gewünscht: Gerade bei der ohnehin angespannten Grundstimmung der Oper ist überbetonter Gesang zu viel des Guten. Ob sich diese Einspielung, wie die Werbung suggerierte, als Referenz-Aufnahme durchsetzen wird, bleibt also abzuwarten. Zumindest klanglich ist die Doppel-SACD-Box über alle Zweifel erhaben. [sal: @@@]



Permalink: http://schallplattenmann.de/a114214


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de