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[ Inhalt ]Ausgabe #471 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Film School "Film School"

Breitwand-Melancholie – Zeitloser Mix aus The Cure, Joy Division und all den Helden der Achtziger
(CD; Beggars Banquet)

Nach ihrem Debüt "Brilliant Career" (2001), veröffentlicht auf dem kleinen Label Metoo!, haben Film School aus San Francisco einige Jahre an ihrem zweiten Album gearbeitet. Also Zeit genug, um möglichst viele Einflüsse aufzunehmen. Wie es der Trend gerade will, finden sich auf dem selbstbetitelten Album vornehmlich Reminiszenzen an die großen achtziger Jahre. Darüber hinaus würde man die ganze Zeit seine Oma darauf verwetten, dass man es hier mit einer britischen Band zu tun hat. Wer also die Hypes der letzten Wochen schon verdaut hat, ist hiermit bereit für den nächsten.
Aber was soll's? Film School machen gute, zeitlose Musik. Hey, wir leben im Zeitalter der Postmoderne – alles ist bereits Zitat. Beim Hören der Single "On & On" wird man sofort an The Cure erinnert, selbst der Gesang von Krayg Burtons scheint eine exakte Kopie von Robert Smith zu sein (dasselbe passiert auch bei "Breet"). Ein wenig Joy Division und My Bloody Valentine ist auch mit dabei. Die Songs sind von umspannender Epik, voller breiter Gitarrenwände und pathetischem Hall. Film School lassen allerdings die unter den britischen Bands im Moment weitverbreitete Tendenz zur schnellen Single-Nummer souverän links liegen und nehmen sich die Zeit, die die Songs brauchen, um ihre Geschichten zu erzählen. Das ist manchmal etwas langatmig, und schon deshalb werden Film School es nicht bis ganz an die Spitze der Indie-Charts schaffen. Für die kleinen Momente, in denen man in Erinnerungen schwelgen möchte und bemerkt, dass man die verliehene Cure-Sammlung immer noch nicht zurückbekommen hat, ist "Film School" trotzdem ein schöner Soundtrack. [tm: @@@]



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